Der Dopingsskandal um die die Gewichtheber in Griechenland zieht weiter seine Kreise. Nachdem bei einer Trainingskontrolle durch die World Anti-Doping Agency (WADA) elf von vierzehn Athleten in der A-Probe positiv auf verbotene Substanzen getestet wurden, soll der suspendierte Nationaltrainer Christos Iacovou nach Aussagen eines ehemaligen Schützlings Christos Konstantinidis, illegale Substanzen an Ahtleten weitergegeben und diese zur Einnahme gezwungen zu haben.
Der ehemalige Olympia-Teilnehmer, Christos Konstantinidis, der Griechenland in Seoul vertrat, soll dem Staatsanwalt Andreas Karaflos berichtet haben, daß sein damaliger Coach, Iacovou ihn 1997 zur Einnahme von Substanzen gezwungen haben. Als dieser sich geweigert habe, sei er aus dem Nationalteam ausgeschlossen worden.
Konstantinidis hatte bereits im Jahr 1997 identische Vorwürfe erhoben, sah sich jedoch aus Angst davor seinen Arbeitsplatz zu verlieren, gezwungen eine Entschuldigung zu unterschreiben.
Nikos Kourtidis, einer der drei negativ getesteten Gewichtheber erklärte dagegen, daß er sich nicht vorstellen könne, daß Iacvou den Athleten Steroide gegeben hätte.




