Franke stellt Strafanzeige gegen T-Mobile-Profis

Mit der Intention „diesen immensen Missbrauch an einer deutschen Uniklinik aufzudecken“ hat der Molekularbiologe und Doping-Experte, Prof. Dr. Werner Franke, bei den Staatsanwaltschaften Bonn und Freiburg gegen ehemalige T-Mobile-Fahrer Strafanzeige wegen Betruges gestellt.

Namentlich seien in der Anzeige die Radprofis Klöden, der damalige Kapität Michael Rogers (Australien), Sergej Gontschar (Ukraine) und Eddy Mazzoleni (Italien) aufgelistet. Während die Fahrer die Vorwürfe bestreiten, ist Prof. Dr. Franke davon überzeugt, dass bei der Tour de France 2006 „zwischen fünf und sieben“ Radfahrer aus dem T-Mobile Stall gedopt haben.

Die Diskussionen und Berichte um das Eigenblutdoping an der Freiburger Universitätsklinik wurden durch das Geständnis des Kronzeugen Patrik Sinkewitz ausgelöst, der nach einer positiven Trainingskontrolle zugab sich im Laufe der Tour de France 2006 Bluttransfusionen in der besagten Klinik unterzogen zu haben. Dies sei damals unter der Regie der damaligen Teamärzte Lother Heinrich und Andreas Schmidt geschehen.

Prof. Dr. Franke kündigte zudem an, eine weitere Strafanzeige gegen den damaligen Sportleiter des T-Mobile Teams, Olaf Ludwig, wegen Betruges und Anstiftung zu stellen.

Quellen:

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