WDR Journalist unterliegt vor LG Hamburg

Das Landgericht Hamburg hat den Widerspruch des Sportjournalisten Hans-Joachim Seppelt gegen eine einstweilige Verfügung des Deutschen Skiverbandes (DSV) abgelehnt. Damit bleibt Seppelt auch weiterhin untersagt, öffentlich zu behaupten, deutsche Biathleten und Langläufer seien Kunden des österreichischen Labors „Humanplasma“ gewesen.

Der DSV warf dem freien Journalisten vor, in einer Berichterstattung über die Wiener Blutbank Mitte Januar in der „Tagesschau“ seine deutschen Athleten pauschal und ohne Beweise unter Dopingverdacht gestellt zu haben. Noch im laufenden Programm entschuldigte sich die ARD anschließend für die geäußerten Pauschalvorwürfe.

Gegen die vom DSV beim Landgericht Hamburg eingereichte einstweilige Verfügung hatte Seppelt am 28.01.2008 Widerspruch eingelegt. Nach Angaben des Senders WDR prüfen sowohl Seppelt als auch der WDR eine Anfechtung des Urteils.


Quelle: netzeitung.de

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