Fußball-Verband Boliviens (FBF) klagt gegen FIFA vor dem CAS

Der Präsident des Bolivianischen Fußball-Verbands (FBF), Carlos Chávez, erklärte, wegen des von dem Fußball-Weltverband (FIFA) festgelegten „Höhenlimits“ für Länderspiele vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) zu ziehen.

„Wir wollen jeden legalen Weg beschreiten. Und der CAS scheint der beste Weg“.

Die FIFA hatte im vergangenen Jahr entschieden, daß FIFA-Wettbewerbe ab einer Höhe von 2750 Metern nur noch dann ausgetragen werden dürfen, wenn die Gästeteams zur Akklimatisierung eine Woche Zeit eingeräumt wird. Ab 3000 Metern Höhe verlängert sich die Akklimatisierungszeit auf zwei Wochen.

Da das Nationalstadion in La Paz aber in 3577 Metern über dem Meeresspiegel liegt, käme das festgelegte Höhenlimit für Länderspiele aufgrund der Unmöglichkeit der praktischen Umsetzung einem Spielverbot gleich. Der bolivianische Staatspräsident Evo Morales zeigte sich nach der jüngsten Fifa-Entscheidung verärgert und sprach von einer „Verletzung der Menschenrechte“. Doch auch andere Persönlichkeiten des Fußballs, wie z.B. Diego A. Maradona, äußerten sich dazu kritisch. Von der Entscheidung der FIFA sind auch andere Länder wie Kolumbien, Ecuador und Peru betroffen.

Der CAS in Lausanne soll nun im Streit zwischen dem Bolivianischen Fußball-Verband (FBF) und der FIFA um die FIFA Regularien entscheiden.

Quellen:

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