Manipulationsverdacht im britischen Fußball

Der englische Fußball-Verband (FA) geht nach eigenenen Angaben Vorwürfen nach, wonach angeblich ein ehemaliger Premier-League-Spieler 50.000 Pfund (ca. 63.500 Euro) an Bestechungsgeld für die Manipulation eines Spiels erhalten haben soll. Der namentlich nicht bekannte Fußball-Spieler hätte nach einem Bericht der Tageszeitung The Independent zufolge absichtlich die Rote Karte bekommen. Außerdem soll der Profi-Spieler drei Mitspieler angestiftet haben, jeweils eine gelbe Karte zu provozieren. Im Gegenzug für seine „Leistung“ soll er von einem Buchmacher Geld erhalten haben.

Ein FA-Sprecher sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters:

„Wir beginnen sofort mit Untersuchungen zu dieser Geschichte. Zunächst müssen wir herausbekommen, wo die Partie absolviert wurde. In der Story heißt es Großbritannien, aber wir wissen nicht, ob es in England war“.

Der Vorfall, soll bei einem Glückspiel-Seminar an der Sporting Chance-Klinik in Hampshire zutage getreten sein. Der vermeintlich bestochene Spieler hatte sich in einem Zentrum für Sportler mit persönlichen Problemen behandeln lassen. Dieses Zentrum wird von der FA finanziert.

Quelle: n-tv.de

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