Dopingkontrollen in Universitäten?

Die überdurchschnittlich hohe Einnahme von Psychopharmaka unter Studenten scheint nach einer Studie der Techniker Krankenkasse weit verbreitet zu sein. Gerade im Bereich Medizin und Jura sind leistungssteigernde Mittel nicht unüblich, um überhaupt dem Streß und den hohen Anforderungen standzuhalten oder um sich in harten Lernphasen nachts länger wachhalten zu können. Energy-Drinks und Koffeintabletten stoßen dabei längst an ihre Grenzen; Ritalin, Ephedrin, Amphetamin oder Modafinil kommen der gewünschten Wirkung schon sehr viel näher. Diese zugelassenen Medikamente werden in der Medizin bei Depressionen, Alzheimerpatienten, Personen mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Schlafstörungen eingesetzt. Die Medikamente sind verschreibungspflichtig und fallen teilweise unter das Betäubungsmittelgesetz. Daher drängt sich auch die Frage auf: woher bekommen die Studenten die Medikamente? Lernpillen-Dealer auf dem Campus?

Frau Dr. Isabella Heuser, eine der Direktorinnen an der Berliner Charité, könnte sich vorstellen, daß Dopingkontrollen in Zukunft nicht nur im Bereich des Sports eingesetzt werden, sondern bald auch in andere Berufszweigen durchdringen und irgendwann auch die Universitäten erreichen.

Quellen und vollständige Artikel:

Advertisements

, , ,

  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: