Läuferinnen der US-Sprintstaffeln von 2000 sind nachträglich disqualifiziert worden

Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat heute in Peking nachträglich alle Läuferinnen der US-Sprintstaffeln der Olympischen Spiele 2000 in Sydney disqualifiziert. Damit müssen die Athletinnen -wie auch Marion Jones zuvor- ihre Medaillen abgeben. Wer diese erhalten soll, ist noch offen. Eine Entscheidung hierüber wurde vertagt.

Betroffen von dieser Entscheidung sind die Athletinnen Jearl Miles-Clark, Monique Hennagan und LaTasha Colander-Richardson, die zusammen mit Marion Jones die 4 x 400-Meter-Staffel den ersten Platz belegten. Auch die Sprinterinnen Chryste Gaines, Torri Edwards, Nanceen Perry müssen ihre Medaillen abgeben. Sie wurden mit Jones bei dem 4 x 100-Meter-Rennen Dritte.

Am 12. Dezember letzten Jahrens waren Marion Jones, die des Dopings überführt worden ist, durch das IOC ihre Medaillen mit den beiden aufgezählten Staffeln sowie Gold über 100 und 200 Meter und Bronze im Weitsprung aberkannt worden. Auch wurde sie aus allen Ergebnislisten vom 01. September 2000 an gestrichen..

Die nachträgliche Disqualifikation wurde vom IOC mit dem Fehlen von Unterlagen aus dem Dopingskandal um das amerikanische BALCO-Labor begründet.

Quellen:

Advertisements

, , , , , ,

  1. Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: