Hallescher FC legt Berufung gegen NOFV-Urteil ein

Der Hallescher FC (HFC) hat gestern durch seinen Rechtsanwalt Horst Kletke gegen das Urteil des Sportgerichts des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) vom 10. April 2008 bei dem NOFV-Verbandsgericht Berufung eingelegt.

Das Sportgericht hatte unter Vorsitz von Stephan Oberholz den Oberlisgisten HFC wegen unsportlichen Verhaltens zu einem Abzug von drei Punkten und der Austragung des nächsten Heimspiels unter teilweisem Ausschluß der Öffentlichkeit verurteilt. Grund für das Urteil waren die antisemitischen „Juden-Jena“-Zwischenrufe aus dem Fanblock der Hallenschen Fans während der Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena II am 30. März 2008.

„Das Strafmaß steht so nicht in den Ordnungen des Verbandes. Dem Punktabzug muss eine Abmahnung vorausgehen. Das ist nicht passiert“, erklärte der Rechtsanwalt, der die Berufung für erfolgsversprechend hält. Nicht ganz unbedeutend sei in diesem Zusammenhang, daß die Schiedsrichter ausgesagt hätten, nichts gehört zu haben.

Der HFC untersucht währenddessen die Filmaufnahmen des Spiels, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Die Aufgabe gestaltet sich jedoch schwierig. Die Hoffnung auf Aufklärung liegt nun auf den Fans, die selbst an jenem Spieltag in Block standen.

Ralph Kühne, der Geschäftsführer des HFC:

„Wir hoffen jeden Tag auf Ergebnisse. Sowie wir den Gesichtern Namen zuordnen können, werden wir lange Stadionverbote aussprechen.“

Quellen:

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  1. Berufung des Hallenschen FC und FC Carl Zeiss Jena zurückgewiesen « SPORTRECHT

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