Offizielle Mitteilung der NADA zum Fall Busch

Mitteilung der NADA vom 05.05.08 im Wortlaut:

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat am Montag in einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main noch einmal Stellung bezogen zum Fall Florian Busch, nachdem am Wochenende auf der Homepage des internationalen Eishockey-Verbandes IIHF eine Meldung verbreitet wurde, die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) habe dem Urteil zugestimmt und den Fall damit abgeschlossen. Die WADA hat der NADA am Montag mitgeteilt, dass sie keine Erklärung dafür hat, auf welcher Grundlage diese Meldung basiert. Inhaltlich teilte die WADA der NADA mit, dass sie die Position der NADA uneingeschränkt teilt und mit dem Urteil im Fall einer verweigerten Kontrolle nicht einverstanden ist. Die WADA prüft derzeit noch, wie weit sie in diesem Fall Rechtsmittel einlegen kann.

Der Vorstand der NADA hat am 4. Mai 2008 beschlossen, die Kontrollvereinbarung mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) zu kündigen, da sie dem Vertrag die Geschäftsgrundlage entzogen sieht. Die NADA hat über den Fall Busch hinaus Vertragsverletzungen festgestellt. Unter anderem sind neun Spieler aus dem aktuellen WM-Kader nicht dem Trainingskontrollsystem der NADA angeschlossen, da der DEB sie der NADA nicht gemeldet hat.

Quelle: Nationale Anti-Doping Agentur

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