BMI sperrt Auszahlung von Fördergeldern an den DEB

Medienberichten zufolge hat das Bundesinnenministerium (BMI) aufgrund des „Falls Florian Busch“ mit sofortiger Wirkung die Auszahlung von Fördergeldern (jährlich rund 600.000 Euro) an den Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) gesperrt.

Zudem müsse sich der DEB als Konsequenz der verweigerten Dopingkontrolle des Nationalspielers auf Rückforderungen von öffentlichen Mitteln einstellen. Ein entsprechender Antrag zur Prüfung beim zuständigen Bundesverwaltungsamt sei bereits am 18. April 2008 durch das BMI gestellt worden.

„Wir versuchen, aus dem Fall die notwendigen Konsequenzen zu ziehen“, sagte Sportstaatssekretär Christoph Bergner.

Der DEB war in der heutigen Sportausschuss-Sitzung selbst nicht vertreten. Das Präsidium hatte sich kurzfristig dagegen entschlossen, Mitglieder aus der laufenden WM in Halifax (Kanada) zur Sitzung einfliegen zu lassen.

Die World Anti-Doping Agency (WADA) forderte gestern den Eishockey-Weltverband (IIHF) auf, das Dopingverfahren gegen Florian Busch nach den Regelungen des IIHF neu zu eröffnen und den Spieler vorläufig von allen Wettkämpfen zu suspendieren. (lesen Sie hier)

Dem Geschäftsführer der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA), Christoph Niessen, zufolge prüfe die WADA derzeit die Möglichkeit, den Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) anzurufen. Es bleibe unklar, ob der DEB den NADA-Code anerkannt hat oder nicht.

Quelle: RP Online

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  1. Mitteilung des BMI zur Sperrung der Fördermittel für DEB « SPORTRECHT

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