Uniklinik Freiburg zieht Konsequenzen aus Dopingskandal

Am 24. Mai vergangenen Jahres nahm der Dopingskandal um die Universitätsklinik Freiburg seinen Lauf, als die Mannschaftsärzte des T-Mobile Teams, Andreas Schmid und Lothar Heinrich, ihre Geständnisse abgaben. Vier Tage danach folgte auch Dr. Georg Huber. Die Staatsanwaltschaft, das Bundeskriminalamt und zwei Untersuchungskommissionen arbeiten seitdem an der Aufklärung des Falles. Anfang diesen Monats kamen Verträge zutage, durch die auch die Freiburger Mediziner Stefan Vogt und Andreas Blum belastet werden. Der Freiburger Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier geht davon aus, daß die Ermittlungen mehrere Monate andauern werden. Die Zeugenliste umfaßt dabei nicht nur zahlreiche Radfahrer und Funktionäre, sondern auch Mitarbeiter der Sportmedizin. Die Ermittlungen seien jedenfalls „noch lange nicht beendet“.

Prof. Dr. Hans-Hermann Dickhuth, Abteilungsleiter des Instituts für Präventive und Rehabililative Sportmedizin an der Universitätsklinik Freiburg hat in einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung den Rückzug aus dem Profistraßenradsport bekanntgegeben.

„Es gibt kein Zurück mehr und eine unwiderrufliche Ansage: Wir betreuen bis auf weiteres kein Profistraßenradsportteam mehr. Ich gehe auch noch einen Schritt weiter: Wir werden nur noch mit den Verbänden zusammenarbeiten, die eine glaubwürdige Antidopingpolitik vertreten. Wenn das nach unserem Eindruck nicht der Fall ist, werden wir deren Sportler nicht betreuen. Definitiv nicht. Das ist mit dem Klinikumsvorstand so abgestimmt.“

Quelle und vollständiges Gespräch: Stuttgarter Zeitung Online

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