CAS entscheidet pro Fußballvereine

Im Streit der Fußballvereine SV Werder Bremen, FC Schalke 04 und des FC Barcelona gegen die Entscheidung des Einzelrichters der FIFA-Kommission für den Status von Spielern vom 30. Juli 2008 über die Olympia-Abstellung von U-23 Spieler (Diego, Rafinha und Messi) entschied der Court of Arbitration for Sport (CAS) am 06. August 2008 zugunsten der Vereine.

Der Auffassung des Gerichts zufolge enthalten die FIFA-Statuten keine Freistellungspflicht für U-23 Spieler für das Olympische Fussballturnier der Männer 2008 in Peking. Eine gesetzliche Verpflichtung der Vereine zur Freistullung ergebe sich auch nicht aus dem von der FIFA angeführtem Gewohnheitsrecht.

The CAS Panel, on the occasion of a hearing held on an urgent basis in Zurich on 5 August
2008, reviewed all arguments presented by the parties and reached the following conclusions:

– The Olympic Football Tournament Beijing 2008 is not included in the Coordinated
Match Calendar and there is no specific decision of the FIFA Executive Committee
establishing the obligation for the clubs to release players under 23 for this tournament.

– The requirements to justify a legal obligation of clubs to release their players for the Football Tournament Beijing 2008 on the basis of customary law are not met.

Accordingly, the Panel concluded that FC Schalke 04, SV Werder Bremen and FC Barcelona
had no legal obligation to release the players Rafinha, Diego and Messi, respectively, for the
Olympic Football Tournament Beijing 2008.

Nach Bekanntgabe des Schiedsspruch gaben die Verantwortlichen des FC Schalke 04 und SV Werder Bremen bekannt, ihre Spieler unter bestimmten Bedingungen für die Olympischen Spiele freizugeben. Die Vereine forderten den brasilianischen Fußballverband (C.B.F.) dazu auf, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Teilnahme zu schaffen. Dazu zählt ein angemessener Versicherungsschutz für den Fall einer Verletzung der Spieler. Daneben soll eine Abstellungsgebühr und die Übernahme der Gehälter der Spieler entrichtet werden, wobei dies laut Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs „nicht ganz oben auf unserer Prioritätenliste“ stehe.

Quellen:

Weitere Informationen zum Thema:

Advertisements

, , , , , , , , , , ,

  1. FC Schalke 04 und Hertha BSC klagen gegen Verbände « SPORTRECHT

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: