Jörg Jaksche:“Man setzt immer am falschen Ende an“

Gestern abend im „aktuellen Sportstudio“ sprachen Gerald Ciolek vom Team Columbia/High Road und der ehemalige Radrennprofi Jörg Jaksche aus verschiedenen Stadpunkten heraus über die Zukunft des Radsports und mögliche Lösungswege aus der derzeit fast hoffnungslos wirkenden Situation.

Übereinstimmend forderten beide Sportler eine klare Linie im Anti-Doping Kampf. Während Jaksche von Systemzwängen sprach, wies der 22-jährige Profi diese entschieden von sich. Der Sportler allein treffe die Entscheidung, ob er zu unerlaubten Mittel und Methoden greife. Stefan Schumacher oder Bernhard Kohl würde er nach den jüngsten Ereignisse fragen: „wieso man´s eigentlich immer noch begriffen hat?„.

Es wird von Heuchelei, Interessenskonflikte und strukturellen Problemen im Radsport gesprochen, die Jaksche auch darauf zurückführt, daß der Radsport immer noch ein „old boy business“ ist, bei dem viele der heutigen Verantwortlichen „bereits seit über 20 Jahren im Geschäft sind und im Dopingsystem auch mit groß geworden sind„. Unbeabsichtigt komisch in diesem Zusammen klang Jaksches Aussage: „Es kommt kein frisches Blut dazu!.

Das ca. 20 minütige Gespräch kann als Videodatei auf doping.zdf.de angesehen werden.

Quelle: doping.zdf.de

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