UEFA: Atlético spielt vor leeren Zuschauerrängen

Nachdem die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA den spanischen Erstligisten Club Atlético de Madrid wegen einigen Zwischenfällen in der Partie gegen Olympique de Marseille mit einer Heimspielsperre von drei Champions-League-Spielen belegt hatte (mehr hier), ist diese Strafe nun vom UEFA-Berufungssenat auf eine Sperre von zwei Heimspielen unter Ausschluß der Öffentlichkeit reduziert worden. Das zweite Spiel wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Die Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro sowie die Sperre des Trainers Javier Aguirre bleiben weiter bestehen.

Dem Einspruch von Club Atlético de Madrid gegen eine von der UEFA-Kontroll- und Disziplinarkommission verhängte Heimspielsperre ist vom UEFA-Berufungssenat teilweise stattgegeben worden. Im Spiel der UEFA Champions League gegen Olympique de Marseille am 1. Oktober war es zu einigen Zwischenfällen gekommen, die eine Heimspielsperre für drei Partien nach sich gezogen hatte.

Zwei Spiele ohne Fans
Nach einer sorgfältigen Prüfung der Beweislage und der Anhörung zahlreicher Zeugen reduzierte der Berufungssenat die Sperre auf zwei Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, das dritte
(zweite Anm. d. Red.) Spiel wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Damit muss Atlético sein nächstes Heimspiel in der UEFA Champions League am 26. November gegen den PSV Eindhoven ohne Zuschauer austragen. Die Geldstrafe von 150.000 Euro wurde beibehalten.

Aguirre gesperrt
Die Sperre gegen Atléticos Trainer Javier Aguirre wurde ebenfalls beibehalten, er darf damit bei den Partien am kommenden Dienstag bei Liverpool FC und zuhause gegen den PSV sein Traineramt nicht ausüben.

Die Spanier haben zehn Tage nach dem Eingang der schriftlichen Begründung Zeit, beim Internationalen Sportgerichtshof Einspruch gegen dieses Urteil einzulegen.

(Mitteilung der UEFA vom 31. Oktober 2008 im Wortlaut)

Quelle: uefa.com

Auf der offiziellen Homepage (hier) kündigte Atlético de Madrid am Freitag an, gegen die Entscheidung des UEFA-Berufungssenats vor dem Court of Arbitration for Sports (CAS) Einspruch einzulegen. Clemente Villaverde erklärte: „Atlético de Madrid wird bis zum Ende für seine Unschuld kämpfen“. Einigen Beweisen sei mehr Bedeutung beigemessen worden, als anderen. Es habe auch Widersprüche gegeben und daher könne man sich nicht zufrieden geben.

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