„Rasen-Urteil“

Das Sportgericht des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) hat einen rechtlich nicht haltbaren „Wettbewerbsvorteil“ angenommen, weil das Verbandsliga-Spiel in der Staffel Süd-West zwischen dem SV Wahlrecht und PSV Neumünster, nicht auf dem als Hauptfeld angemeldeten Rasenplatz, sondern auf dem als Nebenplatz angemeldeten Kunstrasen  ausgetragen wurde.

Das Sportgericht unter Vorsitz von Horst Fischer sah hierbei unter Berücksichtigung der SHFV-Spielordnung und der Durchführungsbestimmungen für die Verbandsligen der Senioren einen rechtlich nicht haltbaren „Wettbewerbsvorteil“ für den SV Wahlstedt. Der Segeberger Klub, der sich größere Siegchancen auf dem künstlichen Geläuf ausmalte, hätte nur auf dem als Nebenplatz angemeldeten Kunstrasen spielen dürfen, wenn die Stadt Wahlstedt den städtischen Hauptplatz gesperrt hätte. Das war im Vorfeld der Begegnung am 2. November nicht der Fall. Das Spiel wird annulliert und neu angesetzt. „Kein Kommentar“, sagte Wahlstedts Vorsitzender Sönke Schubert auf KN-Anfrage, er wolle erst das Urteil intern besprechen. [mehr]

Quelle: www.kn-online.de (26. November 2008)

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