DFB: 35.000 Euro Geldstrafe für den HSV

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Hamburger SV im Einzelrichter-Urteil wegen mangelndes Schutzes des Gegners (SV Werder Bremen) mit einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro belegt.

Dem Urteil liegen die Ereignisse des 14. Spieltages am  23. November 2008 zugrunde. Bei der Partie des HSV gegen Werder Bremen wurde der Spieler Frank Baumann an der linken Schläfe von einer Batterie verletzt, die aus dem Hamburger Zuschauerbereich geworfen worden war (mehr).

Strafmildernd wurden von DFB-Sportgericht die Deeskalationsbemühungen der HSV-Verantwortlichen berücksichtigt. Vor der Partie wurde beispielsweise ein Versöhnungstreffen zwischem dem Stürmer Iviva Olic und dem Torhüter Tim Wiese innitiiert. Straferschwerend habe sich jedoch ausgewirkt, daß der HSV in der Saison 2007/2008 bereits zwei Mal wegen Zuschauerverfehlungen zu Geldstrafen verurteilt worden ist.

Das DFB-Sportgericht drohte dem HSV eine Platzsperre oder eine Spielansetzung unter (Teil-)Ausschluß der Öffentlichkeit an, falls sich zukünftig ein erneuter gravierender Fall ereignen sollte.

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden.

Quelle: dfb.de (01.12.2008)

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