Jurist Dr. Lehner fordert Generalamnestie für den Radsport

Stuttgart (ots) – Der Sportjurist Dr. Michael Lehner setzt sich vehement für einen radikalen Neuanfang im Profi-Radsport ein. „Ich fordere eine Generalamnestie für den Radsport“, sagt der Anwalt von Ex-Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher in der aktuellen Ausgabe des Rennradmagazins RoadBIKE aus dem Haus Motor Presse Stuttgart. Hohe Strafen seien als Abschreckung völlig ungeeignet, so der Heidelberger Jurist: „Um die Geißel Doping zu bekämpfen, bedarf es dringend einer Abkehr von dem derzeitigen System der Rache- und Strafgedanken“, so der 54-jährige Rechtsanwalt. Als Gegenleistung fordert er eine schonungslose Offenheit aller Beteiligten, einheitliches und konsequentes Vorgehen gegen Dopingsünder und den Austausch von Entscheidungsträgern: „Neue Wege brauchen neue Köpfe“, so Lehner, der den Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), Rudolf Scharping, scharf attackiert: „Wer als Verband so vorverurteilt wie der BDR, hat nicht mehr das Recht zu richten.“ [mehr]

Quelle: www.presseportal.de

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  1. #1 von H5N1 am Dezember 14, 2008 - 10:59 am

    „Generalamnesie“ ist gut (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesie).

    • #2 von Natalia Martin Rivero am Dezember 14, 2008 - 6:52 pm

      Herzlichen Dank für diesen Hinweis! Was wohl Freud dazu sagen würde? :)
      Man freut sich doch immer über aufmerksame Leser!

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