WADA zieht im Fall Busch vor den CAS

Medienberichten zufolge hat die World Anti-Doping Agency (WADA) angekündigt, den Fall des deutschen Eishockey-Nationalspielers Florian Busch vom Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne klären zu lassen. WADA-Sprecher Frédéric Donzé:  „Die WADA wird in den kommenden Tagen in diesem Fall den CAS anrufen“.

Das eigens für den Fall einberufene Ad-hoc-Schiedsgericht des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sah keine rechtliche Grundlage für eine Sperre des Spielers Busch, da der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) zum Zeitpunkt des Dopingvergehens Anfang März den Code der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) noch nicht in seine Satzung aufgenommen hatte. Die Klage der WADA daher wurde abgewiesen. (mehr dazu hier)

Der DEB hat nach der Entscheidung des Ad-hoc-Schiedgerichts des DOSB dennoch Konsequenzen aus den Versäumnissen ziehen müssen. Das Bundesinnenministerium (BMI) hat beschlossen, Fördermittel in höhe von 128.000 Euro einzubehalten. Wie DEB-Präsident Uwe Harnos am Rande des Länderspiels gegen die Schweiz mitteilte, hat der DEB der Strafe zugestimmt. „Wir haben unsere Rechtsmittel zurückgenommen. Dieser Entscheid ist jetzt rechtskräftig.“

Quellen und weitere Informationen:

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