Schumacher-Anwalt Dr. Lehner gegen Vergleich

Stuttgart (dpa) – Der juristische Streit zwischen Radprofi Stefan Schumacher und seinem ehemaligen Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer geht 2009 in die nächste Runde. Schumacher-Anwalt Michael Lehner erwartet für Januar ein erstes Urteil des Arbeitsgerichts Stuttgart.

„Per Zwischenbeschluss soll dabei entschieden werden, ob für den Fall weiter das Arbeitsgericht zuständig ist“, sagte Lehner der Deutschen Presse-Agentur dpa. Anfang Oktober war eine während der Tour de France genommene A-Probe von Schumacher nachträglich positiv auf EPO getestet worden. Teamchef Holczer hatte den Nürtinger, der Doping stets bestritten hat, daraufhin fristlos entlassen.

Lehner sagte, er sei zuversichtlich, dass das Arbeitsgericht den Fall annehmen werde. „Unserer Ansicht nach hat Holczer mit Schumacher und den anderen Fahrern keine selbstständigen Verträge, sondern normale Arbeitsrechtsverträge abgeschlossen“, sagte Lehner. Deshalb müsse das Arbeitsgericht für den Fall zuständig sein. Der zuständige Richter hat Anfang Dezember bereits einen Gütevorschlag unterbreitet, zu dem beide Parteien bis Jahresende Stellung nehmen können. Während sich Holczer bislang nicht äußern wollte, erklärte Lehner den „Stuttgarter Nachrichten“: „Der Vergleich wird nicht zustande kommen. Der Fall geht weiter.“ [mehr]

Quelle: www.rad-net.de

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