Archiv für die Kategorie Fußball

Wer wird Deutscher Meister 2008/09?

Die Bundesliga-Saison 2008/09 ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Vier Mannschaften haben noch die Möglichkeit auf den Meistertitel. Die letzten zwei Spieltage werden entscheiden.

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Unter der Überschrift „Eigentore, Elfmeter und Torfestivals“ erinnert ZDFonline an dramatische Eigentore, entscheidende Elfmeter und bittere Tränen.

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UEFA sperrt FK Pobeda für 8 Jahre

Meldung der UEFA vom 17. April 2009 im Wortlaut:

FK Pobeda aus der E.J.R. Mazedonien ist von UEFAs Kontroll- und Disziplinarkammer für acht Jahre von allen UEFA-Vereinswettbewerben gesperrt worden. Außerdem wurden der Vereinspräsident und ein Spieler auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen, weil sie die Prinzipien der Integrität und des sportlichen Verhaltens gemäß Artikel 5 der UEFA-Rechtspflegeverordnung durch Manipulation eines Spielausgangs verletzt haben.

Setzverhalten und Aussagen
Bei der untersuchten Partie handelt es sich um das Spiel der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League zwischen FK Pobeda und FC Pyunik über Hin- und Rückspiel am 13. und 21. Juli 2004. Die gegen FK Pobeda erhobenen Vorwürfe stützen sich auf von der Wettindustrie eingereichter Berichte über unregelmäßiges Setzverhalten und der Aussagen zahlreicher Zeugen.

UEFA-Entscheidung
Die Entscheidung wurde nach einem siebenstündigen Treffen gefällt, bei dem auch Vertreter vom FK Pobeda sowie ein Wettexperte angehört wurden. Laut Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer wird Vereinspräsident Aleksandar Zabrcanec auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen, ebenso wie der Spieler Nikolce Zdraveski. FK Pobeda wird ab der Saison 2009/10 für acht Jahre von der Teilnahme an UEFA-Vereinswettbewerben gesperrt.

Frist für Einspruch
Der Weltfußballverband FIFA muss die derzeitige Entscheidung noch ausweiten, damit sie weltweit in Kraft tritt. Ein Einspruch kann innerhalb von drei Tagen nach Erhalt der Entscheidung eingereicht werden.

Quelle: www.deuefa.com

Art. 5 der UEFA-Rechtspflegeverordnung (ERSTER TEIL: DISZIPLINARRECHT; A. Allgemeine Bestimmungen)

Artikel 5 Verhaltensgrundsätze

1 Mitgliedsverbände, Vereine sowie deren Spieler, Offizielle und Mitglieder verhalten
sich loyal, integer und sportlich.

2 Gegen diese Grundsätze verstösst insbesondere, wer:
a) aktiv oder passiv besticht oder zu bestechen versucht;
b) sich beleidigend verhält oder in anderer Weise elementare Anstandsregeln
verletzt;
c) Sportveranstaltungen für sportfremde Manifestationen benützt;
d) durch sein Verhalten den Fussball und insbesondere die UEFA in Verruf
bringt;
e) Entscheidungen und Weisungen der Rechtspflegeorgane missachtet;
f) Anordnungen der Schiedsrichter oder der Spielbeauftragten nicht befolgt;
g) schuldhaft nicht oder verspätet zu einem Spiel antritt;
h) schuldhaft einen Spielunterbruch oder -abbruch herbeiführt oder für diesen
verantwortlich ist;
i) einen nicht spiel- oder einsatzberechtigten Spieler auf dem Spielblatt
aufführt;
j) in einer den UEFA-Statuten zuwiderlaufenden Weise handelt, die darauf
abzielt, den Verlauf und/oder das Ergebnis eines Spiels zu beeinflussen, um
sich oder einem anderen einen ungerechtfertigten Vorteil zu verschaffen;
k) sich einer Tätlichkeit schuldig macht;
l) sich direkt oder indirekt an Wetten Diese Bestimmung schafft die Grundlage
zur Bekämpfung geschobener Spiele. Ihre Anwendung wird in bezug auf
vorwerfbares Verhalten und Täterkreis ausgeweitet oder ähnlichen
Aktivitäten im Zusammenhang mit UEFA Wettbewerbsspielen beteiligt bzw.
direkte oder indirekte finanzielle Interessen an solchen Aktivitäten hat.


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Strafanzeige gegen Lukas Podolski

Medienberichten zufolge ging am Montag eine anonyme Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Lukas Podolski bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein. In der Anzeige soll es unter anderem heißen, dass eine „solche Tat vor den Augen einer Millionenöffentlichkeit“ nicht hinnehmbar sei.

Gegenstand der Anzeige sei die Handgreiflichkeit Podolskis gegenüber seinem Teamkollegen und Kapitän Michael Ballack während des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Wales in Cardiff. Der Stürmer hatte sich im Nachhinein dafür entschuldigt und einen Betrag in Höhe von 5000 Euro an die Fairplay-Stiftung des DFB überwiesen.

Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld gegenüber EXPRESS: „Wir haben den Vorgang an die Staatsanwaltschaft München II, die für das Münchner Umland zuständig ist, weitergeleitet. Eigentlich ist so etwas eine Tatortsache. Aber weil das Spiel in Cardiff stattfand, ist es nun eine Wohnortsache.“ Lukas Poldolski wohnt 40 km südlich von München in Seefeld am Starnberger See.

Die Staatsanwaltschaft München II wird nach Eingang des Vorganges prüfen, ob sie aufgrund der Strafanzeige ein Ermittlungsverfahren (§ 160 StPO) gegen den Fußballspieler einleitet oder nicht.

Quelle:

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Ein Kommentar

OLG Stuttgart: Württembergischer Fußballverband e.V. vs. Hartplatzhelden GmbH

Am 19. März 2009 fiel die Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart im Streit um Verwertungsrechte zwischen dem Württembergischen Fußballverband e.V. (wfv) und der Hartplatzhelden GmbH. (mehr dazu hier)

Der 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart hat heute in einem Rechtsstreit des Württembergischen Fußballverbandes e.V. (wfv) gegen eine private Betreiberin eines frei zugänglichen Internetportals deren Berufung gegen des Verbotsurteil des Landgerichts Stuttgart zurückgewiesen.

Das Oberlandesgericht bestätigt, dass der Württembergische Fußballverband verlangen darf, dass der private Betreiber „Filmaufzeichnungen von Fußball-Verbandsspielen, Fußball-Verbandspokalspielen, Fußball-Auswahlspielen, Fußball-Freundschafts- und -Turnierspielen sowie Fußball-Hallenspielen, die im Verbandsgebiet des Klägers ausgetragen werden und für die der Kläger oder seine Organe spielleitende Stelle sind“, unterlassen muss.

Zwischen den Prozessparteien bestehe tatsächlich und aktuell ein Wettbewerbsverhältnis in

Bezug auf die wirtschaftliche Vermarktung von Spielszenen. Dass der Kläger als gemeinnütziger Verein die Vermarktung von Amateurspielen nicht aus eigenem Gewinninteresse vornehme, sondern auf diese Weise Mittel für die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben erzielen wolle, ändere nichts an einem Wettbewerbsverhältnis.

Die Betätigung der Beklagten stelle eine unlautere Nachahmung im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) dar. Der Kläger habe zurecht geltend gemacht, dass durch das angegriffene Internetportal Leistungen nachgeahmt würden, die nur er verwerten dürfe. Diese Nachahmung sei im Sinne des Wettbewerbsrechts auch unlauter.

Die Revision zum Bundesgerichtshof wurde zugelassen. Die Sache sei von grundsätzlicher Bedeutung, u. a. weil die bisherigen Entscheidungen alle zum Profisport ergangen seien. (…)

Pressemitteilung vom 19.03.2009 (Aktenzeichen: 2 U 47/08)

Der Rechtsanwalt der Gegenseite, Fabian Reinholz, zum Urteil des OLG Stuttgart:

(…) Einen Sonderrechtsschutz von Sportveranstaltungen, der dem Verband alle Verwertungsrechte an den Spielen aus seinem Verbandsbereich sichern würde, gibt es nicht. Ein solches Recht kann sich der Verband weder in seiner Satzung selbst geben, noch kommt er über den Umweg des Wettbewerbsrechts in den Genuss eines solchen Rechts, etwa weil jegliche Verwertung durch Dritte eine unlautere Nachahmung seiner Leistungen sei. [mehr]

Quellen und weiteren Informationen:

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DFB-Sportgericht: 75.000 Euro Geldstrafe für 1899 Hoffenheim

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hat den Bundesligisten 1899 Hoffenheim zu einer Geldstrafe von 75.000 Euro wegen des Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB verurteilt. Darüber hinaus wurde der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle mit einer Geldstrafe von 2500 Euro belegt. Bereits vor den Plädoyers des DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzenden Dr. Anton Nachreiner und der Hoffenheimer Anwälte hatte Borussia Mönchengladbach seinen Einspruch gegen die Wertung des Bundesliga-Heimspiels gegen Hoffenheim (1:1) am 7. Februar 2009 zurückgezogen. (…)

Hans E. Lorenz nannte als Gründe für die Bestrafung von Hoffenheim: „Die Beweisaufnahme hat ergeben, dass in diesem konkreten Fall kein klassisches Dopingvergehen – wie zum Beispiel Sportbetrug, Einnahme verbotener Stoffe zur Leistungssteigerung, Anwendung einer verbotenen Behandlungsmethode oder die Weigerung, sich einer Kontrolle zu unterziehen – vorliegt. Vielmehr handelt es sich um einen fahrlässig begangenen Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB, der auf einen Fehler des Hoffenheimer Dopingbeauftragten zurückzuführen ist. Dieser Fall stellt sich nicht als schwerwiegend im Sinne des § 7 Nr. 4 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung dar, so dass ein Punktabzug aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen nicht in Frage kam.“

Weiter äußerte Lorenz: „Wir wollten den Fall weder bagatellisieren noch dramatisieren, um damit die eigene Glaubwürdigkeit im Kampf gegen das Doping zu unterstreichen. Es gibt keinerlei Zweifel, dass der DFB konsequent gegen Doping vorgehen und alle Regeln einhalten wird.“ [mehr]

Quelle: www.dfb.de

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DFB verhandelt „Fall Hoffenheim“ am kommenden Montag

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am kommenden Montag ab 11 Uhr in der DFB-Zentrale in Frankfurt mündlich die Sportstrafsachen gegen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und dessen Dopingbeauftragten Peter Geigle sowie den Einspruch von Borussia Mönchengladbach gegen die Wertung des Bundesliga-Heimspiels gegen Hoffenheim (1:1) am 7. Februar 2009.

Die Verhandlung leitet Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Der DFB-Kontrollausschuss hat 1899 Hoffenheim wegen eines Verstoßes gegen § 7 Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit § 7 Nr. 1. i) und Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 44 der Satzung des DFB vor dem DFB-Sportgericht angeklagt. Gegen den Dopingbeauftragten Peter Geigle wurde wegen unsportlichen Verhaltens gemäß § 1 Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 5 Nr. 6., Abs. 1 der Anti-Doping-Richtlinien Anklage erhoben.

Quelle: www.dfb.de

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DFB-Bundesgericht reduziert Magaths Geldstrafe

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Montag in Frankfurt in mündlicher Berufungsverhandlung gegen Trainer Felix Magath vom Bundesligisten VfL Wolfsburg die Geldstrafe wegen unsportlichen Verhaltens auf 7500 Euro reduziert. Damit änderte das Gremium unter Vorsitz von Goetz Eilers, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts, das vorangegangene Sportgerichtsurteil vom 11. Dezember 2008.

Das DFB-Sportgericht hatte Magath zu 10.000 Euro Geldstrafe verurteilt. (…) [mehr]

Goetz Eilers sagte in seiner Urteilsbegründung: „Die Aussage des Herrn Magath gegenüber dem Schiedsrichter widerspricht sportlichen Umgangsformen und ist eine unsachliche sowie herabsetzende Kritik am Unparteiischen. Wir können dies nicht als Bagatellsache ansehen. Deshalb ist das Urteil ein klares Signal des DFB-Bundesgerichts, dass Schiedsrichter nicht in dieser Weise kritisiert werden dürfen.“ Eilers weiter: „Gleichwohl wurde aber auch berücksichtigt, dass Herr Magath eine Entschuldigung angebracht hat und 14 Jahre lang ohne sportgerichtliche Vorbelastung als Trainer gewirkt hat. Wir halten daher 7500 Euro Geldstrafe für angemessen.“ (…)

Quelle und vollständige Meldung: http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=17053

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