Archiv für die Kategorie Rechtsstreit

Strohband klagt vor dem LG Hamburg

Wolfgang Strohband, Manager von Jan Ullrich, klagt vor dem Landgericht Hamburg gegen seine Absetzung als Ehrenvorsitzender des Hamburger Radsportverbands (HRV).

Quelle: ftd.de

Weitere aktuelle Meldungen auf dem Sportrecht live-ticker.


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Keine Einigung zwischen Meyer und dem FCN

Medienberichten zufolge kam es letzten Freitag beim Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Nürnberg zwischen Hans Meyer und dem 1. FC. Nürnberg zu keiner Einigung. [Lesen Sie auch hier]

Die Vorsitzende Richterin soll den Parteien empfohlen haben, in den nächsten vier bis sechs Wochen zu einer außergerichtlichen Einigung zu gelangen. Sollte auch in diesem Zeitraum keine außergerichtliche Lösung gefunden werden, kommt es im ersten Quartal 2009 vor dem Arbeitsgericht Nürnberg zu einer Streitverhandlung.

Quelle: br-online.de

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Ringer Ara Abrahamian ruft CAS an

Die Siegerehrung bei den Olympischen Spielen in Peking am 14. August 2008 in der Klasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil erreichte ihren Höhenpunkt. Der schwedische Ringer Ara Abrahamian, der in einem umstrittenen Halbfinale dem späteren Olympiasieger Andrea Minguzzi unterlag, stieg auf das Podium, bekam die Medaille feierlich umgehängt und stieg entschlossen wieder vom Podium. Anschließend nahm er sich die Medaille vom Hals, legte sie in die Mitte des Ringes und verließ die noch laufende Siegerehrung. Medienberichten zufolge soll der verärgerte Ringer seine Handlung mit den Worten kommentiert haben: „Diese Medaille bedeutet mir nichts, ich wollte hier Gold holen“.

Die einberufene Disziplinar-Kommission des Internationalen Olympischen Kommites (IOC) unter Vorsitz von Thomas Bach prüfte die Angelegenheit. Anschließend disqualifizierte der IOC-Executive Board den schwedischen Athleten von dem Wettkampf in der Klasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil, schloß ihn von den Olympischen Spielen aus und erkannte ihm die Bronzemedaille ab (siehe Pressemitteilung vom 16. August 2008). Die Medaille wurde nicht neu vergeben. Zur Begründung für diese drastische Entscheidung wurde u.a. ein Verstoß gegen den Grundsatz des Fair Plays (Art. 41 der Olympic Charter) und gegen Art. 51.3 Olympic Charter, der jegliche Form der Demonstration in den Olympischen Sportstätten oder anderen Olympischen Arealen untersagt, angeführt. 

Nun legte Ara Abrahamian beim Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne Rechtsmittel gegen die Entscheidung des IOC-Executive Boards vom 16. August 2008 ein. Er begehrt die Begrenzung der Sanktion auf eine Verwarnung.

Quellen:

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Hans Meyer verklagt 1. FC Nürnberg

Medienberichten zufolge soll der Fußball-Trainer Hans Meyer sechs Monate nach Beurlaubung beim 1. FC Nürnberg beim Arbeitsgericht Nürnberg auf Weiterzahlung seines Gehalts geklagt haben.

Hans Meyer war seit November 2005 beim Fußballverein 1. FC Nürnberg als Trainer beschäftigt. Nach Angaben des 65-Jährigen sei nach der Trennung im Februar diesen Jahres von keiner Seite eine Kündigung des Vertrages ausgesprochen worden, der bis Mitte 2009 laufen sollte. Daher ist er der Ansicht, der Klub müsse auch für den Monat Juli sein Gehalt in Höhe von Euro 140.000 nebst Zinsen zahlen. Der fränkische Verein dagegen ging mit Ablauf des Monats Juni offenbar von einer Beendigung des Vertrages aus.

Der Gerichtssprecher teilte mit, daß ein Schlichtungstermin vor dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfolglos verlaufen sei. Am 12. September 2008 soll nun zunächst vor dem Arbeitsgericht Nürnberg ein Gütetermin mit den Parteien stattfinden. Zu einer Streitverhandlung kommt erst dann, wenn die Parteien sich bei dem Gütetermin nicht einigen können.

Quelle: ftd.de (Financial Times Deutschland)

Weitere Informationen finden Sie hier.

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FC Schalke 04 und Hertha BSC klagen gegen Verbände

Der Streit um die Olympia-Abstellung (lesen Sie auch hier) ist noch nicht vollständig ausgefochten. Die Bundesliga-Vereine FC Schalke 04 und Hertha BSC haben bei der FIFA Unterlassungklagen gegen den brasilianischen (Confederação Brasileira de Futebol) und serbischen (Fudbalski Savez Srbije) Fußballverband eingereicht.

FC Schalke NEWS vom 11. August 2008 im Wortlaut:

Im Streit um die Olympia-Abstellung von Rafinha und Gojko Kacar haben die Knappen und Hertha BSC Klagen beim Fußball-Weltverband FIFA Klage gegen den brasilianischen und den serbischen Verband eingereicht.

Laut Rechtsanwalt Theo Paeffgen, der beide Klubs juristisch vertritt, wurden am Montag (11.8.) die Verbände in der Klageschrift aufgefordert, den Einsatz der Spieler beim olympischen Fußball-Turnier sofort zu unterlassen und die Profis schnellstmöglich aus Peking zurück zu ihren Arbeitgebern zu schicken. Das Spielerstatus-Komitee der FIFA, als erste Instanz der Klage, muss den Verbänden nun mindestens 24 Stunden Zeit einräumen, zur Angelegenheit Stellung zu nehmen (…) [mehr]

SV Werder Bremen wird sich laut Medienberichten der Klage nicht anschließen.

Quelle: schalke04.de

Weitere Informationen:

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CAS entscheidet pro Fußballvereine

Im Streit der Fußballvereine SV Werder Bremen, FC Schalke 04 und des FC Barcelona gegen die Entscheidung des Einzelrichters der FIFA-Kommission für den Status von Spielern vom 30. Juli 2008 über die Olympia-Abstellung von U-23 Spieler (Diego, Rafinha und Messi) entschied der Court of Arbitration for Sport (CAS) am 06. August 2008 zugunsten der Vereine.

Der Auffassung des Gerichts zufolge enthalten die FIFA-Statuten keine Freistellungspflicht für U-23 Spieler für das Olympische Fussballturnier der Männer 2008 in Peking. Eine gesetzliche Verpflichtung der Vereine zur Freistullung ergebe sich auch nicht aus dem von der FIFA angeführtem Gewohnheitsrecht.

The CAS Panel, on the occasion of a hearing held on an urgent basis in Zurich on 5 August
2008, reviewed all arguments presented by the parties and reached the following conclusions:

– The Olympic Football Tournament Beijing 2008 is not included in the Coordinated
Match Calendar and there is no specific decision of the FIFA Executive Committee
establishing the obligation for the clubs to release players under 23 for this tournament.

– The requirements to justify a legal obligation of clubs to release their players for the Football Tournament Beijing 2008 on the basis of customary law are not met.

Accordingly, the Panel concluded that FC Schalke 04, SV Werder Bremen and FC Barcelona
had no legal obligation to release the players Rafinha, Diego and Messi, respectively, for the
Olympic Football Tournament Beijing 2008.

Nach Bekanntgabe des Schiedsspruch gaben die Verantwortlichen des FC Schalke 04 und SV Werder Bremen bekannt, ihre Spieler unter bestimmten Bedingungen für die Olympischen Spiele freizugeben. Die Vereine forderten den brasilianischen Fußballverband (C.B.F.) dazu auf, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Teilnahme zu schaffen. Dazu zählt ein angemessener Versicherungsschutz für den Fall einer Verletzung der Spieler. Daneben soll eine Abstellungsgebühr und die Übernahme der Gehälter der Spieler entrichtet werden, wobei dies laut Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs „nicht ganz oben auf unserer Prioritätenliste“ stehe.

Quellen:

Weitere Informationen zum Thema:

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CAS: FC Schalke 04 / Werder Bremen / COB / IOC

Der Court of Arbitration for Sports (CAS) in Lausanne bestätigte heute auf seiner offziellen Seite die nachfolgend aufgelisteten Rechtsmittel.

Mitteilung des CAS vom 24. Juli 2008 im Wortlaut:

The following appeals have been filed with the Court of Arbitration for Sport (CAS):

  • FC Schalke 04 v./International Olympic Committee
  • FC Schalke 04 v./Brazilian National Olympic Committee
  • Werder Bremen v./International Olympic Committee
  • Werder Bremen v./Brazilian National Olympic Committee

A press release will be issued by the CAS if and when any additional information becomes available.  In the meantime, there will be no further statement from CAS regarding these matters.

Quelle: tas-cas.org

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