Archiv für die Kategorie Sonstiges

TV-Tipp: „Hartplatzhelden“ auf „sport inside“

Damit hatte Oliver Fritsch nicht gerechnet: Als er vor drei Jahren die Internetseite „www.hartplatzhelden.de“ ins Leben rief, ging es ihm eigentlich nur darum, Amateurfußballern die Möglichkeit zu geben, Filmausschnitte ihrer Spiele ins Internet zu stellen – eine Art Sportschau für die Kreisklasse. Die Clips sind harmlos und unterhaltsam. Kurioses wird gezeigt, schönste Tore prämiert. Doch irgendwie scheint Fritsch bei Deutschlands oberster Ballführung, dem DFB, einen empfindlichen Nerv getroffen zu haben.

Da die Seite schnell breite Resonanz fand und damit auch in den Fokus der Verbände rückte, musste sich Fritsch – selbst Sportjournalist und Amateurfußballer – fortan vor wechselnden Gerichten für sein Internetangebot verantworten. Die Verbände beanspruchen die Vermarktungsrechte für sich, und fordern, das Bildmaterial solle auf ihrem Portal „Fussball.de“ angeboten werden. In dieser Woche nun soll sogar der Bundesgerichtshof die Frage klären: Wem gehört der Fußball? Den Verbänden oder denjenigen, die ihn spielen?

(Autor: Matthias Budzinski)

Wann: Montag, 25. Oktober 2010, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: „sport inside“, WDR

Quelle und weitere Informationen zur heutigen Sendung auf WDR finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema „HArtplatzhelden“ finden Sie hier. Die Kanzlei HÄRTING Rechtsanwälte vertritt die Hartplatzhelden GmbH. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung des Kollegen Herrn Fabian Reinholz.

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TV-Tipp: „Europaweites Netzwerk“ bei „sport inside“

Unter großem öffentlichen Interesse hat in dieser Woche der erste Prozess im größten Wettskandal des europäischen Fußballs begonnen. Vier Angeklagte müssen sich vor dem Bochumer Landgericht dafür verantworten, 32 Fußballspiele in Deutschland, Belgien, Slowenien, Ungarn, Kroatien und der Schweiz manipuliert zu haben. Sogar eine Partie der Europa League und ein EM-Qualifikationsspiel der U21 sind in den Fokus der Fahnder geraten. In Deutschland sollen 17 Spiele unter anderem des Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück und des Regionalligisten SC Verl betroffen sein.

Schiedsrichter und Spieler – so der Vorwurf – sind bestochen worden. Von Summen zwischen 50.000 und 60.000 pro Spiel ist die Rede. Die Gewinne der vermeintlichen Betrüger sollen sich auf mehrere hunderttausend Euro pro Partie belaufen haben. Den Angeklagten drohen empfindliche Strafen: Für Betrug in besonders schwerem Fall sieht das Gesetzbuch pro Fall bis zu zehn Jahre Haft vor. Doch auch der europäische Fußball wird von dem schwerwiegendsten Wettskandal seiner Geschichte massiv erschüttert.

(Autoren Benjamin Best und Fred Kowasch)

Außerdem in der Sendung: „Aspirin soll´s richten“

Wann: Montag, 11 Oktober 2010, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: „sport inside“ im WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur Sendung: www.wdr.de

 

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Fröhliche Weihnachten!

sportRecht wünscht allen seinen treuen Leser ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!

Im nächsten Jahr erwarten uns wieder eine Menge Sporthighlights!

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„Spielverderber“

„Spielverderber“

„NUR NOCH FÜNF SEKUNDEN

NUR NOCH DIE WENIGEN STUFEN ZUM SPIELFELD

UND DANN BIST DU ALLEIN, INMITTEN TAUSENDER VON MENSCHEN!“

(Pierluigi Collina „Meine Regeln des Spiels“)

Kinostart am 11. Juni 2009!

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der offzielen Homepage: www.spielverderber-der-film.de

Lesen Sie dazu auch: www.sport.zdf.de

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DHB ergänzt Rechtsordnung um Anti-Korruption-Manipulations-Vorschrift

Mitteilung des DHB vom 29. Mai 2009

Mit dem heutigen Tag hat der Deutsche Handballbund seine Rechtsordnung um eine Anti-Korruption-Manipulations-Vorschrift ergänzt und in einer amtlichen Bekanntmachung verbreitet. Der vom DHB-Präsidium gestellte Antrag auf die Einfügung des „§ 14a Manipulation, Bestechung, Prävention“ in Verbindung mit Sanktionsmöglichkeiten ist vom Erweiterten Präsidium in einem schriftlichen Abstimmungsverfahren mit großer Mehrheit beschlossen worden.

Die von DHB-Präsident Ulrich Strombach bereits am 9. Mai anlässlich einer Pressekonferenz in Hamburg betonte „gemeinsame Verantwortung“ für den guten Ruf nicht nur der Schiedsrichter, sondern auch der Sportart wird mit einer weiteren Maßnahme unterstützt. (…)

Quelle und vollständige Mitteilung: www.dhb.de

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Gewerkschaft der Polizei fordert neues Sicherheitskonzept und Mindeststrafe

Pressemitteilung vom 25. Mai 2009 im Wortlaut:

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat das Innenministerium aufgefordert, die fußballfreie Zeit in der Bundesliga zu nutzen, um das Sicherheitskonzept der Polizei bei Fußballspielen zu überprüfen. „Wenn wir verhindern wollen, dass sich Gewaltexzesse von Fußballfans, wie zuletzt am Wochenende nach dem Aufstieg von Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, in der Bundesliga-Saison 2009/2010 wiederholen, brauchen wir eine bessere Ausrüstung der Polizei“, fordert der nordrhein-westfälische GdP-Vorsitzende Frank Richter. Neben der Ausstattung aller Einsatzfahrzeuge mit Schutzhelmen für die Beamten hält Richter auch die Zulassung des sogenannten Einsatz-Mehrzweckstocks für den Einzeldienst für überfällig.

Mit dem bislang nur von den geschlossenen Einheiten genutzten Einsatz-Mehrzweckstock können gewaltbereite Hooligans von der Polizei auf Distanz gehalten werden. “Szenen wie in Düsseldorf, wo alkoholisierte Fans 25 Polizeibeamte und Rettungskräfte verletzt und ein Eisatzfahrzeug der Polizei in Brand gesetzt haben, ließen sich dadurch verhindern”, erklärte Richter.

Zudem hat die GdP erneut die Einführung einer Mindeststrafe für gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte gefordert. ” Es ist nicht akzeptabel, dass die Politik noch immer so tut, als ob gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte zum Berufsrisiko von Polizisten gehören, die bei Demonstrationen oder Fußballspielen eingesetzt werden”, erklärte Richter. Gewaltübergriffe gegen Polizeibeamte seien kein Kavaliersdelikt, dass sich mit einer Geldstrafe von wenigen hundert Euro abtun lässt. ” Wer Polizeibeamte angreift, muss wissen, dass er mit mindestens einem halbem Jahr Gefängnis bestraft wird, ” fordert Richter.

Richter appellierte an die Landesregierung, eine entsprechende Gesetzesinitiative in den Bundesrat einzubringen. “Die Bundesligatrainer haben auch kein freu, sondern bereiten längst die neue Saison vor. Das muss auch für die Landesregierung gelten”, forder Richter.

Quelle: http://www.gdp.de

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TV-Tipp: „Sport oder versuchter Totschlag?“ bei Sport Inside

Warum deutsche Behörden nichts gegen das „Ultimate Fighting“ haben

Am 13. Juni steigt in Köln ein Kampfsportevent, das erheblich polarisiert. In der Kölnarena gibt es zum ersten Mal auf deutschem Boden „Ultimate Fighting“. Ein Spektakel, das der amerikanische Veranstalter Sport nennt. Bei der Prügelshow sind so ziemlich alle Griffe und Tritte erlaubt, auch wenn der Gegner längst am Boden liegt. Zudem geht es um ein Millionengeschäft, das jetzt auch den deutschen Markt erobern soll. Die Pay-TV Einnahmen in den USA sind gewaltig und haben das Boxen längst überholt. Der moderne Gladiatorenkampf.

Kritiker sehen in dem Kampfmix aus Boxen, Ringen, Karate und Jiu Jitsu eine Pervertierung der Grundidee des Sports. Aufeinander eindreschen bis zum Ende, da gingen sämtliche Werte des Sports verloren. Daher erstaunt es, dass eine solche Prügelshow unter dem Deckmantel des Sports in Deutschland auftreten darf. Vor Jahren noch hatte der Innenminister eine Veranstaltung verboten. Begründung: Die außerordentliche Brutalität von „Ultimate Fighting“ gefährde die Würde des Menschen. Was hat sich seit damals geändert? Warum wird es heute erlaubt? sport inside hat nachgefragt und zeigt wie brutal „Ultimate Fighting“ tatsächlich ist.

Autor: Klaus Fiedler

Wann: Montag, 25. Mai 2009, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur Sendung: www.wdr.de

Weitere Informationen zur aktuellen Diskussion um die „Ultimate Fighting Championship“ (UFC) finden Sie hier.

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