Archiv für die Kategorie Sportpolitik

Stiftung Deutsche Sporthilfe setzt Förderung für Reiter aus

Pressemeldung der Stiftung Deutsche Sporthilfe vom 08. Juni 2009 im Wortlaut:

Mit einem Schreiben vom 4. Juni an alle geförderten A- und B-Kader-Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (DOKR) teilte die Stiftung Deutsche Sporthilfe mit, dass sie mit sofortiger Wirkung die Förderung für die betroffenen Athleten des DOKR bis auf weiteres anhält. „Wie uns das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei schriftlich mitteilte, wurden mit sofortiger Wirkung die A-, B- und B2-Kader der Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit aufgelöst, um alle Mitglieder dieser Nationalkader zunächst einer Prüfung der DOSB-Kommission zu unterziehen“, beginnt der gemeinsam von Dr. Michael Ilgner, geschäftsführender Vorstand, und Gerd Klein, Beauftragter des Vorstands, unterzeichnete Sporthilfe-Brief an die 24 betroffenen Athleten.

Die Sporthilfe hält sich dabei strikt an ihre Satzungsvorgaben und Förderrichtlinien. „Förderleistungen durch die Deutsche Sporthilfe setzen eine Kaderzugehörigkeit voraus, zudem unterstützt die Sporthilfe ausdrücklich den eindeutigen Weg des DOKR. Der Beschluss Ihres Verbandes hat daher auch ein Aussetzen der derzeitigen Sporthilfe-Förderung zur Folge, diese ruht somit mit sofortiger Wirkung“, heißt es in dem Brief wörtlich.

Um mögliche Härtefälle zu vermeiden, bietet die Sporthilfe den geförderten Athleten an, sich an sie zu wenden. [mehr]

Quelle und vollständige Pressemitteilung: www.sporthilfe.de

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Sportausschuss beschäftigt sich mit Umsetzung des NADA-Codes – NADA stellt Jahresbericht 2008 vor

In seiner Sitzung vom 13. Mai 2009 beschäftigte sich der Sportausschuss des Deutschen Bundestages mit der Umsetzung des NADA-Codes.

Mitteilung des DOSB vom 21.05.2009 im Wortlaut:

Nach Auswertung der Berichte durch die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) und das Bundesverwaltungsamt (BVA) fasste der Parlamentarische Staatssekretär, Dr. Christoph Bergner, zusammen und stellte fest: „Bei 40 Sportfachverbänden bestehen laut Ermittlungsergebnis der NADA keine Bedenken an der rechtzeitigen Umsetzung des NADA-Codes bzw. an die Anbindung der Kaderathleten und Kaderathletinnen an den NADA-Code. Bei 11 Sportfachverbänden waren nach Bewertung der NADA im Jahr 2007 noch formale Defizite bei der Umsetzung des NADA-Codes festzustellen.“

Der Geschäftsführer der NADA, Dr. Göttrik Wewer, betonte, dass DOSB und NADA gemeinsam alle Anstrengungen unternommen haben, um die Verbände auf die Notwendigkeit der Einbindung des NADA-Codes vorzubereiten. DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper resümierte, dass sich die Anti-Doping-Berichte als wirksames Instrument bewiesen hätten, um Defizite feststellen und aufarbeiten zu können. So sei erreicht worden, dass alle Verbände den aktuellen NADA-Code 2009 rechtzeitig umgesetzt und ihre Aktiven an die gültigen Anti-Doping-Regeln gebunden hätten.

„Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die formellen Defizite im Verlauf bis 2009 abgestellt wurden und sich im Jahr 2007 keine schwerwiegenden Einzelverstöße der Verbände aus einer noch nicht hinreichenden Umsetzung des NADA-Codes ergaben, wurde nach sorgfältiger Abwägung und unter Berücksichtigung des entsprechenden Votums der Projektgruppe „Sonderprüfung Doping“ von zuwendungsrechtlichen Sanktionen gegenüber den betroffenen Sportverbänden abgesehen“, so Bergner weiter. Der Sportausschuss nahm diese Ausführungen zustimmend zur Kenntnis.

Quelle: www.dosb.de

Außerdem stellte die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) bei ihrer Jahres-Pressekonferenz am 08. Mai 2009 in Berlin den Jahresbericht 2008 vor.  Mehr dazu hier.

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Meldepflichten für Spitzenathleten im NADA-Code verschärft

Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin informierte in der hib-Meldung vom 04. Dezember 2008 über folgendes:

(…)  Zu den Neuerungen im NADA-Code, der ab dem 1. Januar 2009 gelten wird, gehöre eine verschärfte Meldepflicht für Spitzenathleten aus Risikosportarten, erläuterte die NADA-Justiziarin Anja Berninger. Die sogenannte „Ein-Stunden-Regel“ verlange vom Athleten, eine Stunde am Tag auszuwählen, an der er für die Kontrolleure an einem vorher benannten Ort erreichbar sein muss. Diese Stunde müsse für drei Monate im Voraus benannt werden, könne aber jederzeit verändert werden. Unabhängig davon müssten auch die Aufenthaltsdaten der Athleten für jeweils ein Vierteljahr im Voraus den Kontrolleuren bekannt gemacht werden. Diese Regelung, so räumte Berninger ein, stelle eine hohe Belastung für die Athleten dar. Die NADA habe diese Vorschrift gegenüber der Internationalen Anti-Doping-Agentur (WADA) abgelehnt. Dennoch sei sie in den WADA-Code aufgenommen worden und müsse nun umgesetzt werden.

Ebenfalls neu, so Berninger, sei die Festlegung auf ein sogenanntes Verfahrenserzwingungsrecht. Danach darf die NADA bei Dopingverfahren eingreifen, wenn sie der Meinung ist, dass nicht nach dem NADA-Code geurteilt wurde. Nach einem Urteil der NADA wiederum habe der Sportler das Recht auf eine „administrative Überprüfung“ durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), ergänzte Göttrik Wewer, Geschäftsführer der NADA. Auch dies gehe auf eine Vorgabe der WADA zurück (…) Bei dieser Überprüfung, so stellte Wewer klar gehe es jedoch nicht um inhaltliche Fragen, sondern lediglich um die Feststellung eventueller Formfehler.

Die Abgeordneten begrüßten weitgehend das Vorgehen der NADA und verbanden damit auch ihre Hoffnung, dass es zu solch „skandalösen“ Urteilen, wie aktuell beim Fall des Eishockeyprofis Fabian (Anm. d. Red. Florian) Busch, nicht mehr kommen werde. [mehr]

Quelle: www.bundestag.de (04. Dezember 2008)


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Ein Kommentar

Sportausschuss berät morgen über Haushaltssperre für den BDR

Am Mittwoch den 12. November 2008 wird im Sportausschusses des Deutschen Bundestages über die Empfehlung einer Sperre von Geldern für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) abgestimmt. Im Vorfeld zeichnet sich laut Medienberichten eine Ablehnung des Antrags ab.

Dr. Peter Danckert (SPD), Vorsitzender des Bundestags-Sportauschusses, erklärte, es müsse jetzt geprüft werden, ob das Bundesinnenministerium (BMI) in letzter Zeit den „laxen Umgang“ des BDR in der Dopingbekämpfung hingenommen habe.

Nach derzeitigem Stand gibt es für die sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU und der FDP keine hinreichende Gründe die Haushaltsmittel für den BDR zu sperren.

So erklärte Detlef Parr, sportpolitscher Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion in einer Pressemitteilung vom 11. November 2008:

Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt eine Streichung oder eine Sperrung der Haushaltsmittel für den Bund Deutscher Radfahrer ab. Die Forderungen der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen sind nicht haltbar, widersprechen dem Gebot der Verhältnismäßigkeit und dem Übermaßverbot und haben nichts mit verantwortungsvoller Politik zu tun. (…)
Der BDR bekämpft Doping auf verschiedenen Ebenen: Prävention, Kontrollen und gegebenenfalls Sanktionen bilden die drei Säulen eines Anti-Doping-Programms, das schon sehr früh versucht, den Nachwuchs zu erreichen und mit einzubeziehen.
Der Sportausschuss, die NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) und der BDR sollten die morgige Sitzung dafür nutzen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und darüber zu beraten, wie eine solche Situation wie in Siegen in Zukunft vermieden werden kann und der BDR wie auch die anderen Sportfachverbände in ihren Bemühungen um einen dopingfreien Sport weiter gestärkt werden können.

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CDU-Politiker Klaus Riegert : „Es sind keine konkreten Versäumnisse dokumentiert, die nach harten Konsequenzen schreien.“

Der Vorsitzende des Sportausschusses fordert eine genauere Aufsicht durch das BMI. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dpa erklärte Dr. Danckert: „Das BMI muss verpflichtet werden, rechtzeitig Alarm zu schlagen, wenn Fachverbände wie der BDR aus finanziellen Gründen ihre Dopingkontroll-Verpflichtungen nicht erfüllen können. In solchen Fällen muss der Bund gegebenenfalls mit ergänzenden Haushaltsmitteln aushelfen.“

Der Sportausschuss wird nach Beratung in öffentlicher Sitzung eine Empfehlung für die Haushaltspolitiker abgeben, die das letzte Wort über die Aufnahme einer einfachen oder qualifizierten Sperre in den Haushaltsplan haben. Darüber wird in der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses entschieden, die am 20. November stattfinden soll.

Quellen und ausführlichere Informationen dazu:

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Sporthilfe: Werner E. Klatten neuer Vorsitzender des Vorstands

Frankfurt am Main, 23.10.2008 – Der Aufsichtsrat der Stiftung Deutsche Sporthilfe hat nach dem Ausscheiden von Ann Kathrin Linsenhoff die Management-Kompetenz der Stiftung weiter gestärkt, ein Vorstandsressort Sport eingerichtet und Werner E. Klatten, 63, zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe bestellt. Der ehemalige Chef des Fernseh-Senders SAT 1, langjähriges Geschäftsleitungs-Mitglied des Spiegel-Verlags und zuletzt Vorstandsvorsitzender der Münchner EM Sport Media AG, wird sein Amt zum 1. Dezember antreten.

Als Klattens Stellvertreterin für den Bereich Sport bestellte der Aufsichtsrat Franziska van Almsick, 30, die sich als ehemals von der Sporthilfe geförderte Athletin nach ihrer aktiven Karriere und ihrem erfolgreichen Einstieg als TV-Moderatorin für die gemeinnützige Arbeit der Sporthilfe zur Verfügung stellt. [mehr]

Quelle: Pressemitteilung der Stiftung Deutsche Sporthilfe vom 23. Okotber 2008

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Linsenhoff tritt mit sofortiger Wirkung zurück

Pressemeldung der Stiftung Deutsche Sporthilfe vom 26. September 2008 im Wortlaut:

Dr. Michael Ilgner leitet Stiftung Deutsche Sporthilfe kommissarisch

[…] Der Aufsichtsrat und die Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe, Ann Kathrin Linsenhoff, stimmen darin überein, dass im Interesse der Stiftung ein sofortiges Ende der Auseinandersetzungen notwendig ist. Ann Kathrin Linsenhoff stellt deshalb in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat ihr Amt mit dem heutigen Tag zur Verfügung, um so weiteren Schaden von der Stiftung Deutsche Sporthilfe abzuwenden. [mehr]

Quelle: sporthilfe.de

Lesen Sie dazu auch faz-net vom 22. September 2008.

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Bundesliga neuer Premium-Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe

DFL Aktuelle Meldungen vom 12. August 2008 im Wortlaut:
Die Bundesliga wird Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Im Rahmen der Kooperation wird der Profi-Fußball die Eliten im Spitzensport fördern. Neben der materiellen Unterstützung sind Kooperationen im Medienbereich zentraler Bestandteil der Vereinbarung.

Die Zusammenarbeit ist zunächst bis 2010 angelegt. Das gaben die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH und die Deutsche Sporthilfe am Dienstag bei einer Pressekonferenz am Rande der Olympischen Spiele in Peking bekannt.

„Mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe haben wir den idealen Partner gefunden, um uns noch stärker als Partner des Sports einbringen zu können“, sagt Ligavorstand Andreas Rettig: „Wir wollen Solidarität demonstrieren und die Strahlkraft des Fußballs in den Dienst der anderen Sportarten stellen. Unser Fokus liegt dabei auf der Eliteförderung der Sporthilfe (…) [mehr]

Quelle: bundesliga.de

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