Beiträge getaggt mit Beleidigung

BDR erstattet Strafanzeige

Berlin (dpa) – Nach den Vorwürfen des Amateur-Fahrers Philip Schulz hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wie angekündigt Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Verdachts der Beleidigung, der üblen Nachrede und der Verleumdung erstattet.

Schulz hatte in zwei Fernsehbeiträgen über Doping-Praktiken im Amateurbereich berichtet und einen Mitarbeiter der BDR-Geschäftsstelle indirekt der Mittäterschaft bezichtigt. [mehr hier] «Dieser Vorwurf ist absurd», betonte BDR-Generalsekretär Martin Wolf. «Die Geschäftsstelle des BDR setzt konsequent um, was die Anti- Doping-Regeln von WADA und NADA beinhalten.»

Schulz hatte berichtet, dass ein BDR-Mitarbeiter einem 2007 positiv auf das Hormon hCG getesteten Radsportler empfohlen haben soll, «sich ein Attest auf Hodenkrebs zu besorgen, um so einer Dopingstrafe zu entgehen». [mehr]

Quelle und vollständiger Artikel: www. sueddeutsche.de

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DFB-Sportgericht: 3 Spiele Sperre für Özil, Stajner und Kovac

Mesut Özil vom Bundesligisten Werder Bremen wurde am 10. November vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Özil bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Der Spieler beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. (…)

DFB-News vom 10. November 2008

„Aus der Situation muss ich für die Zukunft lernen. Es war ein Foul aus Frust. So etwas darf mir nicht passieren. Ich habe vorher noch nie eine Rote Karte bekommen. Es tut mir leid, dass ich der Mannschaft in den nächsten Wochen nicht helfen kann“, erklärte Mesut Özil nach Bekanntgabe des Urteils.

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Jiri Stajner vom Bundesligisten Hannover 96 wurde am 10. November vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Stajner bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Der Spieler beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. (…)

DFB-News vom 10. November 2008

Laut Hannover 96 berücksichtigte der DFB-Kontrollausschuss, daß „vor seinem Fehlverhalten an ihm eine sportwidrige Handlung durch den Kölner Spieler Antar begangen worden ist (festhalten am Arm und leichtes Schubsen).“

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Robert Kovac vom Bundesligisten Borussia Dortmund wurde am 11. November vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzter Beleidigung des Schiedsrichters und der Schiedsrichter-Assistenten mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen belegt. Darüber hinaus ist Kovac bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt. (…)

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden.

DFB-News vom 11. November 2008

Kovac schilderte am Samstag die Situation wie folgt: „Ich habe ihm nur gesagt, er habe sich ins Hemd gemacht“. Beleidigende Worte seien nicht gefallen ebensowenig wie beleidigende Gesten. „Wir haben Einspruch eingelegt, weil nach unserer Ansicht nicht einmal der Tatbestand der Beleidigung gegeben ist“, so Michael Zorc.

Quellen:

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DFB kündigt künftig sportgerichtliche Konsequenzen an

Während Dietmar Hopp, Mäzen des Bundesligisten 1899 Hoffenheim, eine Anzeige gegen einen BVB-Fan erwägt, erklärt der DFB die Verumglimpfungen für „völlig inakzeptabel“ und kündigte an, zukünftig auch die DFB-Sportgerichtsbarkeit zum Schutz von Hopp einzuschalten.

Am Sonntagabend bezwang der Aufsteiger 1899 Hoffenheim im Mannheimer Carl-Benz-Stadion Borussia Dortmund mit 4:1. Während des Spiels kam es von Teilen der BVB-Fan zu Beleidigungen und Schmährufe gegen Dietmar Hopp. Ein Transparent auf dem Hopp in einem Fadenkreuz mit der Aufschrift „Im Fadenkreuz. Hasta la vista, Hopp“ zu sehen war, wurde von einem Dortmunder Fan hochgehalten.

Nach Angaben des „Mannheimer Morgen“ wurde nach der Auswertung des vorhandenen Videomaterials ein 19-Jähriger vorläufig festgenommen. Sowohl der BVB-Präsident als auch der Vorsitzende der Geschäftsführung entschuldigten sich noch während des laufenden Bundesliga-Spiels bei Dietmar Hopp [siehe auch hier]. Weitere Stadionverbote sollen nach der vollständigen Auswertung des Videomaterials noch ausgesprochen werden. Dietmar Hopp erwägt nach diesen Zwischenfällen bei der Mannheimer Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen den BVB-Fan zu stellen. „Ich mache das auf jeden Fall. So kann es nicht weiter gehen, sonst nimmt das Überhand“.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erklärte die Verumglimpfungen für „völlig inakzeptabel“ und kündigte künftig auch sportgerichtliche Konsequenzen an.

DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch erläuterte zum Ergebnis des Gedankenaustauschs mit Dr. Nachreiner: „Es reicht nicht mehr aus, wenn wir nun schon seit längerem ständig Fairness für Dietmar Hopp anmahnen, ein Teil der Stadion-Besucher sein Verhalten aber nicht ändert. Zumal das von Dortmunder Anhängern gezeigte Transparent erkennen lässt, dass offenkundig die Beleidigungen und Verunglimpfungen immer übler werden. Im konkreten Fall vom Wochenende ermittelt daher die Staatsanwaltschaft zu Recht. Das ist für dieses eine Mal aus unserer Sicht noch ausreichend. In Zukunft wird sich jedoch auch die DFB-Sportgerichtsbarkeit zum Schutz von Dietmar Hopp aktiv einschalten und massive Pöbeleien oder Bedrohungen gegen ihn unnachgiebig verfolgen.“ [mehr]

Quellen:

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