Beiträge getaggt mit Berufung

Magath Berufung am 02. März vor DFB-Bundesgericht

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am 2. März ab 14 Uhr in Frankfurt die Berufung von Fußball-Lehrer Felix Magath gegen das Urteil des DFB-Sportgerichtes vom 11. Dezember 2008. Geleitet wird die Verhandlung von Goetz Eilers, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts.

Das DFB-Sportgericht hatte den Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg in mündlicher Verhandlung wegen eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt (mehr hier).  Damit hatte das Gremium das vorangegangene Einzelrichter-Urteil vom 28. November 2008 bestätigt und war bei seiner Sitzung in Frankfurt dem Strafantrag des stellvertretenden Kontrollausschuss-Vorsitzenden Norbert Weise gefolgt. [mehr]

Mitteilung des DFB vom 05. Februar 2009

Quelle: www.dfb.de

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Magath legt Berufung beim DFB-Bundesgericht ein

Der Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg, Felix Magath, hat  fristgerecht gegen die Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom 11. Dezember 2008 Berufung beim DFB-Bundesgericht eingelegt.

Das DFB-Sportgericht hatte in mündlicher Verhandlung gegen Magath wegen eines unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verhängt. (mehr hier) Damit bestätigte das Gremium das Einzelrichter-Urteil vom 28. November 2008 und war dem Strafantrag des stellvertretenden Kontrollausschuss-Vorsitzenden Norbert Weise gefolgt.

Die Berufungsverhandlung ist derzeit noch nicht terminiert. Sobald ein Termin feststeht wird dies auf http://www.dfb.de veröffentlicht.

Quelle: www.dfb.de

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„Hartplatzhelden“ vs. Württembergischer Fußballverband

Der Streit um die „Hartplatzhelden“ geht ins Rückspiel. (mehr dazu hier)

Das Oberlandesgericht Stuttgart wird in zweiter Instanz über die Klage des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) gegen die Betreiber von www.hartplatzhelden.de am 18. Dezember 2008 entscheiden. Die Hartplatzhelden haben Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Stuttgart eingelegt, das dem WFV die Klageansprüche zugesprochen hat. (…)

Der Fall wirft nämlich zahlreiche ungeklärte Fragen auf. Hat ein Fußballverband Exklusivrechte an den Amateur- und Jugendfußballspielen der Vereine aus seinem Verbandsbereich? Kann der Verband die Veröffentlichung privater Videoaufnahmen von einzelnen Spielszenen auf einer eigens dafür eingerichteten Internetplattform untersagen? Hat der Verband ein Zentralvermarktungsrecht für alle Bildmaterialien? – Über diese Fragen streitet sich der WFV seit geraumer Zeit mit den „Hartplatzhelden“.

Der WFV ist – jedenfalls was die Amateurspiele aus seinem Verbandsbereich angeht – der Auffassung, dass der Betrieb einer derartigen Plattform nur ihm als ausrichtendem Verband gestattet sei. Der Verband hat die „Hartplatzhelden“ auf Unterlassung verklagt, da er meint, durch die Plattform würden die Betreiber in schmarotzerischer Weise seine organisatorischen Leistungen nachahmen und ihn an der eigenen exklusiven Vermarktung in ähnlicher Weise behindern.

Rechtsanwalt Fabian Reinholz (Rechtsbeistand der „Hartplatzhelden“) hält die Argumente des WFV nicht für stichhaltig: Ein Monopol für ein Internetprojekt wie http://www.hartplatzhelden.de gibt es nicht. Dem WFV stehen keine Ausschließlichkeitsrechte an den Amateurfußballspielen zu. Weder sind Fußballspiele urheberrechtlich geschützt, noch kann der Verband Rechte an den Videoaufnahmen beanspruchen, da die Aufnahmen von privaten Amateurfilmern am Spielfeldrand – ohne Zutun des Verbandes – angefertigt wurden. Die im WFV organisierten Vereine haben das Hausrecht und können – theoretisch – Filmaufnahmen verbieten. Ohne Verbot stehen die Rechte an den Aufnahmen jedoch weder den Vereinen noch gar dem Verband zu.

Auch unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten erleidet der Verband keine Verletzung seiner Rechte. Weder die organisatorischen Leistungen des WFV noch die Spiele aus dem Amateur- und Jugendbereich sind wettbewerbsrechtlich schutzfähig. [mehr]

Quelle und vollständige Pressemitteilung des Rechtsanwalts finden sie auf www.haerting.de

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UEFA: Atlético spielt vor leeren Zuschauerrängen

Nachdem die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA den spanischen Erstligisten Club Atlético de Madrid wegen einigen Zwischenfällen in der Partie gegen Olympique de Marseille mit einer Heimspielsperre von drei Champions-League-Spielen belegt hatte (mehr hier), ist diese Strafe nun vom UEFA-Berufungssenat auf eine Sperre von zwei Heimspielen unter Ausschluß der Öffentlichkeit reduziert worden. Das zweite Spiel wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Die Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro sowie die Sperre des Trainers Javier Aguirre bleiben weiter bestehen.

Dem Einspruch von Club Atlético de Madrid gegen eine von der UEFA-Kontroll- und Disziplinarkommission verhängte Heimspielsperre ist vom UEFA-Berufungssenat teilweise stattgegeben worden. Im Spiel der UEFA Champions League gegen Olympique de Marseille am 1. Oktober war es zu einigen Zwischenfällen gekommen, die eine Heimspielsperre für drei Partien nach sich gezogen hatte.

Zwei Spiele ohne Fans
Nach einer sorgfältigen Prüfung der Beweislage und der Anhörung zahlreicher Zeugen reduzierte der Berufungssenat die Sperre auf zwei Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit, das dritte
(zweite Anm. d. Red.) Spiel wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Damit muss Atlético sein nächstes Heimspiel in der UEFA Champions League am 26. November gegen den PSV Eindhoven ohne Zuschauer austragen. Die Geldstrafe von 150.000 Euro wurde beibehalten.

Aguirre gesperrt
Die Sperre gegen Atléticos Trainer Javier Aguirre wurde ebenfalls beibehalten, er darf damit bei den Partien am kommenden Dienstag bei Liverpool FC und zuhause gegen den PSV sein Traineramt nicht ausüben.

Die Spanier haben zehn Tage nach dem Eingang der schriftlichen Begründung Zeit, beim Internationalen Sportgerichtshof Einspruch gegen dieses Urteil einzulegen.

(Mitteilung der UEFA vom 31. Oktober 2008 im Wortlaut)

Quelle: uefa.com

Auf der offiziellen Homepage (hier) kündigte Atlético de Madrid am Freitag an, gegen die Entscheidung des UEFA-Berufungssenats vor dem Court of Arbitration for Sports (CAS) Einspruch einzulegen. Clemente Villaverde erklärte: „Atlético de Madrid wird bis zum Ende für seine Unschuld kämpfen“. Einigen Beweisen sei mehr Bedeutung beigemessen worden, als anderen. Es habe auch Widersprüche gegeben und daher könne man sich nicht zufrieden geben.

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Per Mertesacker bleibt gesperrt

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in mündlicher Verhandlung die Berufung von Per Mertesacker gegen das Sportgerichts-Urteil vom 2. Oktober zurückgewiesen.

Damit bleibt die zuvor vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens verhängte Sperre von drei Meisterschaftsspielen der Lizenzligen gegen den Bundesliga-Profi des SV Werder Bremen bestehen, wie es auch der stellvertretende Kontrollausschuss-Vorsitzende des DFB, Norbert Weise, in der Verhandlung beantragt hatte.

Zwei der drei Spiele hat der 51-malige Nationalspieler bereits verbüßt. Ein letztes Mal wird er am Samstag (15.30 Uhr) beim Bremer Gastspiel bei Hannover 96 aussetzen müssen. (mehr dazu hier)

DFB-News vom 23. Oktober 2008 im Wortlaut.

Quelle: dfb.de

Das Urteil des Sportgerichts finden Sie hier.

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Berufung des Hallenschen FC und FC Carl Zeiss Jena zurückgewiesen

Mitteilung des NOFV vom 21. Mai 2008 im Wortlaut:

Das Verbandsgericht des NOFV hat unter Vorsitz von Jürgen Lischewski nach dreistündiger Verhandlung die Berufungen des Halleschen FC und des FC Carl Zeiss Jena gegen das Sportgerichtsurteil der ersten Instanz zurückgewiesen.

In der Verhandlung erkannten beide Vereine an, dass es „Juden Jena“-Rufe von einer größeren Anzahl von Zuschauern aus dem Fanblock des HFC gegeben hatte. Das Gericht wies in seiner Urteilsbegründung darauf hin, dass die Vereine nach geltender Rechtssprechung von DFB, UEFA und FIFA für das Verhalten ihrer Anhänger verantwortlich sind und folgte in diesem Zusammenhang der Argumentation des HFC nicht.

Die Regelungen zum Vorgehen bei rassistischen und diskriminierenden Vorfällen sind durch die Regional- und Landesverbände in ihre Ordnungen entsprechend übernommen worden. Das Verbandsgericht wies hier aber den NOFV darauf hin, dass es in seiner Rechts- und Verfahrensordnung Überprüfungsbedarf hinsichtlich des Strafmaßes im Vergleich zum DFB-Recht gibt. Das hatte auch der HFC moniert. Allerdings sei hier das allgemein-verbindliche DFB-Recht anzuwenden, so das Gericht.

Somit bleibt es bei dem Abzug von 3 Punkten für den HFC und bei der Geldstrafe von 500,00 Euro für Jena. Das Urteil ist durch den Kontrollausschuss des DFB überprüfbar.

Quelle: nofv-Online

Mehr dazu hier.

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Hallescher FC legt Berufung gegen NOFV-Urteil ein

Der Hallescher FC (HFC) hat gestern durch seinen Rechtsanwalt Horst Kletke gegen das Urteil des Sportgerichts des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) vom 10. April 2008 bei dem NOFV-Verbandsgericht Berufung eingelegt.

Das Sportgericht hatte unter Vorsitz von Stephan Oberholz den Oberlisgisten HFC wegen unsportlichen Verhaltens zu einem Abzug von drei Punkten und der Austragung des nächsten Heimspiels unter teilweisem Ausschluß der Öffentlichkeit verurteilt. Grund für das Urteil waren die antisemitischen „Juden-Jena“-Zwischenrufe aus dem Fanblock der Hallenschen Fans während der Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena II am 30. März 2008.

„Das Strafmaß steht so nicht in den Ordnungen des Verbandes. Dem Punktabzug muss eine Abmahnung vorausgehen. Das ist nicht passiert“, erklärte der Rechtsanwalt, der die Berufung für erfolgsversprechend hält. Nicht ganz unbedeutend sei in diesem Zusammenhang, daß die Schiedsrichter ausgesagt hätten, nichts gehört zu haben.

Der HFC untersucht währenddessen die Filmaufnahmen des Spiels, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Die Aufgabe gestaltet sich jedoch schwierig. Die Hoffnung auf Aufklärung liegt nun auf den Fans, die selbst an jenem Spieltag in Block standen.

Ralph Kühne, der Geschäftsführer des HFC:

„Wir hoffen jeden Tag auf Ergebnisse. Sowie wir den Gesichtern Namen zuordnen können, werden wir lange Stadionverbote aussprechen.“

Quellen:

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