Beiträge getaggt mit Bundeskartellamt

DFB wehrt sich gegen Dursuchungsbeschluss

DFB-News vom 17. Oktober 2008 im Wortlaut:

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf seiner heutigen Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main bei Stimmenthaltung durch die Vertreter der Liga beschlossen, Beschwerde gegen den Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Bonn vom 18. Februar 2008 einzulegen. Das Amtsgericht Bonn hatte in diesem Beschluss auf Antrag des Bundeskartellamts eine Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten von DFB und DFL angeordnet.

Mit der Beschwerde möchte der DFB gerichtlich festgestellt wissen, dass die Hausdurchsuchung vom 26. Februar 2008 rechtswidrig war. Über weitere juristische Schritte, zum Beispiel die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, im Zusammenhang mit dem vom Bundeskartellamt am 22. August 2008 eingestellten Verfahren will das DFB-Präsidium nach Abschluss des nunmehr eingeleiteten Beschwerdeverfahrens entscheiden. (…)

Quelle: dfb.de

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Sponsoring: Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen DFB ein

Das Bundeskartellamt hatte im Februar diesen Jahres ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) wegen des Verdachts auf wettberwebsbeschränkende Absprachen im Sponsoring eingeleitet. (Lesen Sie mehr dazu hier.)

Mit Schreiben vom 18. August 2008 gab das Bundeskartellamt bekannt, das Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den DFB eingestellt zu haben. Der DFB bestätigte heute den Eingang des entsprechenden Schreibens.

DFB News vom 21. August 2008 im Wortlaut:

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigt, dass das Bundeskartellamt mit Schreiben vom 18. August 2008 das im Februar dieses Jahres eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren eingestellt hat.

Das Bundeskartellamt hatte namentlich DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Generalsekretär Wolfgang Niersbach, Schatzmeister Horst R. Schmidt und Marketingdirektor Denni Strich angeblich verbotene Absprachen im Sponsoring vorgeworfen. Mit dem Schreiben der Wettbewerbshüter sind diese Vorwürfe vom Tisch.

„Über die weitere Vorgehensweise werden wir sehr sorgfältig auf der DFB-Präsidiumssitzung am morgigen Freitag beraten. Mit Sicherheit aber wird der DFB nun nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, sagt DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Quelle: dfb.de

Weitere Informationen: spiegel.de

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Podcast: „Das Fußballkartell“

Die Kollegen von J!Cast haben einen interessanten Jura-Podcast zum aktuellen Thema Bundeskartellamt, Bundesliga und Zentralvermaktung veröffentlicht.

Hören Sie rein!

<Die Bundesliga steht vor der Tür und die ARD-Sportschau hängt am seidenen Faden – bzw. sie hing, bis sich jetzt das Bundeskartellamt in die Karten schauen ließ und ein Verbot des neuen Modells der Fußballrechtevermarktung ankündigte. Doch wie genau sieht dieses Modell aus, welche wirtschaftlichen Interessen stecken dahinter und welche Rolle spielt das Kartellrecht? (…)>

Quelle: J!Cast

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Bundeskartellamt lehnt Vermarktungsmodell der DFL ab

Eilmeldung auf FAZ.NET vom 24. Juli 2008 im Wortlaut:

Das Bundeskartellamt lehnt das Vermarktungsmodell der Deutschen Fußball-Liga zur Übertragung von Bundesliga-Spielen auch nach Änderungen ab. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Bonn mit. Das vorgelegte Modell genüge nicht den kartellrechtlichen Anforderungen.

Sollte die Liga an ihren Plänen festhalten, würde die Bonner Behörde nach eigenen Angaben das Modell förmlich ablehnen, weil sie Fernsehzuschauer nicht angemessen beteiligt sieht. Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Ausstrahlung von Höhepunkten der Fußball-Bundesliga samstags vor 20.00 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen.

Mehr in Kürze bei FAZ.NET.

Quelle: FAZ.NET

Lesen Sie hierzu auch die Pressemeldung des Bundeskartellamtes vom 17. Juli 2008 (hier)

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Kartellamt gestattet zunächst die Ausschreibung der Fernsehrechte für die Bundesliga

Laut Medienberichten hat das Bundeskartellamt mit Sitz in Bonn der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zunächst die formale Ausschreibung der Fernsehrechte für die Fußball-Bundesliga gestattet.

Das Kartellamt ermittelt derzeitig gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die DFL wegen des Verdachts auf wettbewerbswidrige Absprachen im Sponsoringgeschäft. Auf dem Prüfstand steht auch die zentrale Vergabe der Fernsehrechte der Bundesliga.

Ralph Langhoff, Vorsitzender der 6. Beschlussabteilung, erklärte:

„Die DFL kann bereits mit der formalen Ankündigung der Ausschreibung beginnen. Da haben wir grünes Licht gegeben, (…)“

Er fügte jedoch hinzu:

„Das bedeutet aber keine Vorentscheidung und steht unter dem Vorbehalt der laufenden Prüfung des Kartellamtes, (…)“

Das Bundeskartellamt prüft weiterhin, ob die zentrale Vermarktung der Fernsehrechte an den Spielen der ersten und zweiten Bundesliga (sog. Zentralvermarktung) durch die DFL Bestand hat oder gekippt wird.

Quelle: Süddeutsche.de

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DFB, DFL, Bundeskartellamt und laut ausgesprochene „Vor-Urteile“

Sechs Wochen nach den Durchsuchungen vom 26. Februar 2008 in den Zentralen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga wegen Verdachts auf angebliche wettberwebsbeschränkende Absprachen, könnten beiden Verbände sowie deren Verantwortlichen Bußgeldzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe drohen. „Kicker“ zufolge könnte sogar die Ausrichtung der Frauen Fußball-WM 2011 in Deutschland in Gefahr sein.

Das Bundeskartellamt in Bonn hat gegen den DFB und die DFL ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet. Dies bestätigte gestern der DFB-Mediendirektor Harald Stenger.

„Aus unserer Sicht können dabei im ungünstigsten Fall persönliche Geldbußen gegen handelnde Personen des DFB verhängt werden.“

Hintergrund für die laufenden Ermittlungen des Bundeskartellamts ist der Verdacht, daß sich die beiden Konkurrenten DFB und DFL bei der Sponsoren-Suche abgesprochen haben sollen.

Sofern das Bundeskartellamt zu der Entscheidung einer Strafe kommen sollte, so könnte aus der Sicht des DFB nicht nur die Ausrichtung der Frauen-WM 2011 in Deutschland in Gefahr sein, sondern auch die Austragung von Länderspielen der Männer-Nationalmannschaft nach der EM 2008 in der Schweiz und in Österreich. Für die DFL dagegen steht die Vermarktung der neuen Fernsehveträge für die Bundesliga ab 2009 auf dem Spiel.

DFB-Präsident Theo Zwanziger gegenüber dem Hamburger Abendblatt:

„Wir müssen uns zumindest auf das Worst-Case-Szenario einstellen“, nach den Gesprächen mit dem Bundeskartellamt, mache ihm das Bußgedlverfahren aber nicht nervös.

Quellen und weitere Informationen:

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Kurzmeldungen aus dem Sportrecht

  • Das Bundekartellamt äußert grundlegende Bedenken gegen den neuen TV-Vertrag zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Kirch-Tochter KF 15.
  • Am Dienstag beginnt in Zug (Schweiz) der Strafprozeß gegen sechs Manager der Sportvermarktungsagentur ISMM und deren Tochtergesellschaft ISL. Es wird vom zweitgrößten Wirtschaftsverfahren der Schweiz gesprochen. Dabei könnten auch FIFA-Sportfunktionäre in den Mittelpunkt geraten.

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