Beiträge getaggt mit Fußball

Urteil im Fall Wiese nächste Woche erwartet

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird Anfang kommender Woche im Fall Tim Wiese vom Bundesligisten Werder Bremen entscheiden. Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, wird dann auf Antrag des DFB-Kontrollausschusses ein Einzelrichter-Urteil fällen.

Der DFB-Kontrollausschuss hat bereits wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von 10.000 Euro für Wiese beantragt. Diesem Antrag haben der Torwart beziehungsweise sein Verein aber nicht zugestimmt.

Der Kontrollausschuss hatte nach Auswertung einer Videoaufnahme ein Ermittlungsverfahren gegen Wiese eingeleitet und diesen zur Stellungnahme aufgefordert, da dieser unter Verdacht steht, sich am vergangenen Sonntag nach Spielschluss des Bremer Heimspiels gegen den Hamburger SV vor der Bremer Fankurve über ein Megaphon unsportlich gegenüber dem gegnerischen Verein geäußert zu haben.

Mitteilung des DFB vom 15.05.2009

Quelle: www.dfb.de

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Wer wird Deutscher Meister 2008/09?

Die Bundesliga-Saison 2008/09 ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Vier Mannschaften haben noch die Möglichkeit auf den Meistertitel. Die letzten zwei Spieltage werden entscheiden.

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Unter der Überschrift „Eigentore, Elfmeter und Torfestivals“ erinnert ZDFonline an dramatische Eigentore, entscheidende Elfmeter und bittere Tränen.

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UEFA sperrt FK Pobeda für 8 Jahre

Meldung der UEFA vom 17. April 2009 im Wortlaut:

FK Pobeda aus der E.J.R. Mazedonien ist von UEFAs Kontroll- und Disziplinarkammer für acht Jahre von allen UEFA-Vereinswettbewerben gesperrt worden. Außerdem wurden der Vereinspräsident und ein Spieler auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen, weil sie die Prinzipien der Integrität und des sportlichen Verhaltens gemäß Artikel 5 der UEFA-Rechtspflegeverordnung durch Manipulation eines Spielausgangs verletzt haben.

Setzverhalten und Aussagen
Bei der untersuchten Partie handelt es sich um das Spiel der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League zwischen FK Pobeda und FC Pyunik über Hin- und Rückspiel am 13. und 21. Juli 2004. Die gegen FK Pobeda erhobenen Vorwürfe stützen sich auf von der Wettindustrie eingereichter Berichte über unregelmäßiges Setzverhalten und der Aussagen zahlreicher Zeugen.

UEFA-Entscheidung
Die Entscheidung wurde nach einem siebenstündigen Treffen gefällt, bei dem auch Vertreter vom FK Pobeda sowie ein Wettexperte angehört wurden. Laut Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkammer wird Vereinspräsident Aleksandar Zabrcanec auf Lebenszeit von der Ausübung einer Tätigkeit im Fußball ausgeschlossen, ebenso wie der Spieler Nikolce Zdraveski. FK Pobeda wird ab der Saison 2009/10 für acht Jahre von der Teilnahme an UEFA-Vereinswettbewerben gesperrt.

Frist für Einspruch
Der Weltfußballverband FIFA muss die derzeitige Entscheidung noch ausweiten, damit sie weltweit in Kraft tritt. Ein Einspruch kann innerhalb von drei Tagen nach Erhalt der Entscheidung eingereicht werden.

Quelle: www.deuefa.com

Art. 5 der UEFA-Rechtspflegeverordnung (ERSTER TEIL: DISZIPLINARRECHT; A. Allgemeine Bestimmungen)

Artikel 5 Verhaltensgrundsätze

1 Mitgliedsverbände, Vereine sowie deren Spieler, Offizielle und Mitglieder verhalten
sich loyal, integer und sportlich.

2 Gegen diese Grundsätze verstösst insbesondere, wer:
a) aktiv oder passiv besticht oder zu bestechen versucht;
b) sich beleidigend verhält oder in anderer Weise elementare Anstandsregeln
verletzt;
c) Sportveranstaltungen für sportfremde Manifestationen benützt;
d) durch sein Verhalten den Fussball und insbesondere die UEFA in Verruf
bringt;
e) Entscheidungen und Weisungen der Rechtspflegeorgane missachtet;
f) Anordnungen der Schiedsrichter oder der Spielbeauftragten nicht befolgt;
g) schuldhaft nicht oder verspätet zu einem Spiel antritt;
h) schuldhaft einen Spielunterbruch oder -abbruch herbeiführt oder für diesen
verantwortlich ist;
i) einen nicht spiel- oder einsatzberechtigten Spieler auf dem Spielblatt
aufführt;
j) in einer den UEFA-Statuten zuwiderlaufenden Weise handelt, die darauf
abzielt, den Verlauf und/oder das Ergebnis eines Spiels zu beeinflussen, um
sich oder einem anderen einen ungerechtfertigten Vorteil zu verschaffen;
k) sich einer Tätlichkeit schuldig macht;
l) sich direkt oder indirekt an Wetten Diese Bestimmung schafft die Grundlage
zur Bekämpfung geschobener Spiele. Ihre Anwendung wird in bezug auf
vorwerfbares Verhalten und Täterkreis ausgeweitet oder ähnlichen
Aktivitäten im Zusammenhang mit UEFA Wettbewerbsspielen beteiligt bzw.
direkte oder indirekte finanzielle Interessen an solchen Aktivitäten hat.


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Strafanzeige gegen Lukas Podolski

Medienberichten zufolge ging am Montag eine anonyme Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Lukas Podolski bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein. In der Anzeige soll es unter anderem heißen, dass eine „solche Tat vor den Augen einer Millionenöffentlichkeit“ nicht hinnehmbar sei.

Gegenstand der Anzeige sei die Handgreiflichkeit Podolskis gegenüber seinem Teamkollegen und Kapitän Michael Ballack während des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Wales in Cardiff. Der Stürmer hatte sich im Nachhinein dafür entschuldigt und einen Betrag in Höhe von 5000 Euro an die Fairplay-Stiftung des DFB überwiesen.

Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld gegenüber EXPRESS: „Wir haben den Vorgang an die Staatsanwaltschaft München II, die für das Münchner Umland zuständig ist, weitergeleitet. Eigentlich ist so etwas eine Tatortsache. Aber weil das Spiel in Cardiff stattfand, ist es nun eine Wohnortsache.“ Lukas Poldolski wohnt 40 km südlich von München in Seefeld am Starnberger See.

Die Staatsanwaltschaft München II wird nach Eingang des Vorganges prüfen, ob sie aufgrund der Strafanzeige ein Ermittlungsverfahren (§ 160 StPO) gegen den Fußballspieler einleitet oder nicht.

Quelle:

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Ein Kommentar

DFB-Sportgericht: 75.000 Euro Geldstrafe für 1899 Hoffenheim

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Hans E. Lorenz hat den Bundesligisten 1899 Hoffenheim zu einer Geldstrafe von 75.000 Euro wegen des Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB verurteilt. Darüber hinaus wurde der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle mit einer Geldstrafe von 2500 Euro belegt. Bereits vor den Plädoyers des DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzenden Dr. Anton Nachreiner und der Hoffenheimer Anwälte hatte Borussia Mönchengladbach seinen Einspruch gegen die Wertung des Bundesliga-Heimspiels gegen Hoffenheim (1:1) am 7. Februar 2009 zurückgezogen. (…)

Hans E. Lorenz nannte als Gründe für die Bestrafung von Hoffenheim: „Die Beweisaufnahme hat ergeben, dass in diesem konkreten Fall kein klassisches Dopingvergehen – wie zum Beispiel Sportbetrug, Einnahme verbotener Stoffe zur Leistungssteigerung, Anwendung einer verbotenen Behandlungsmethode oder die Weigerung, sich einer Kontrolle zu unterziehen – vorliegt. Vielmehr handelt es sich um einen fahrlässig begangenen Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien des DFB, der auf einen Fehler des Hoffenheimer Dopingbeauftragten zurückzuführen ist. Dieser Fall stellt sich nicht als schwerwiegend im Sinne des § 7 Nr. 4 der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung dar, so dass ein Punktabzug aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen nicht in Frage kam.“

Weiter äußerte Lorenz: „Wir wollten den Fall weder bagatellisieren noch dramatisieren, um damit die eigene Glaubwürdigkeit im Kampf gegen das Doping zu unterstreichen. Es gibt keinerlei Zweifel, dass der DFB konsequent gegen Doping vorgehen und alle Regeln einhalten wird.“ [mehr]

Quelle: www.dfb.de

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DFB verhandelt „Fall Hoffenheim“ am kommenden Montag

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am kommenden Montag ab 11 Uhr in der DFB-Zentrale in Frankfurt mündlich die Sportstrafsachen gegen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und dessen Dopingbeauftragten Peter Geigle sowie den Einspruch von Borussia Mönchengladbach gegen die Wertung des Bundesliga-Heimspiels gegen Hoffenheim (1:1) am 7. Februar 2009.

Die Verhandlung leitet Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Der DFB-Kontrollausschuss hat 1899 Hoffenheim wegen eines Verstoßes gegen § 7 Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit § 7 Nr. 1. i) und Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 44 der Satzung des DFB vor dem DFB-Sportgericht angeklagt. Gegen den Dopingbeauftragten Peter Geigle wurde wegen unsportlichen Verhaltens gemäß § 1 Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 5 Nr. 6., Abs. 1 der Anti-Doping-Richtlinien Anklage erhoben.

Quelle: www.dfb.de

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DFB: Verfahren gegen Hoffenheimer Spieler vorläufig eingestellt

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt das gegen die Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker eingeleitete Ermittlungsverfahren mit Zustimmung des DFB-Sportgerichtes gemäß § 5 Nr. 5., Absatz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB vorläufig ein, wird jedoch Anklage gegen 1899 Hoffenheim und den Dopingbeauftragten des Vereins, Peter Geigle, beim DFB-Sportgericht erheben und eine mündliche Verhandlung beantragen.

Das Verfahren gegen Ibertsberger und Janker ist zunächst einzustellen, weil der Tatbestand der Weigerung bzw. Versäumnis einer Dopingkontrolle nach Aufforderung ihnen nicht nachgewiesen werden kann. Denn nach den bisherigen Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses haben die beiden Spieler nicht schuldhaft gegen § 8 Nr. 3. a) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB und § 2 Nr. 3. und § 7. Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit den Artikeln 7 und 46 Nr. 1. des FIFA-Anti-Doping-Reglements verstoßen. Sollten sich nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht aber neue, bislang nicht bekannte Schuldvorwürfe gegen Ibertsberger und Janker ergeben, wird der DFB-Kontrollausschuss umgehend das Verfahren gegen die beiden Spieler wieder aufnehmen. (…)

Das Ermittlungs-Ergebnis des DFB-Kontrollausschusses stellt sich danach wie folgt dar:

Andreas Ibertsberger und Christoph Janker wurden in der Halbzeit des Bundesligaspiels am 7. Februar 2009 in Mönchengladbach ordnungsgemäß, also in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, zur Dopingkontrolle ausgelost. Ihre Namen wurden gemäß den Vorschriften in der 75. Minute der Begegnung durch Öffnung der bis dahin versiegelten Umschläge, wiederum in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, bekannt gegeben. Nach der von dem Assistenten des DFB-Doping-Kontrollarztes ausgefüllten Anwesenheitsliste erschienen die beiden Hoffenheimer Profis neun bzw. zehn Minuten später als die Gladbacher Spieler im Doping-Kontrollraum. Nach ihren eigenen Angaben und nach den Aussagen von Zeugen sind die beschuldigten Ibertsberger und Janker erst in der Hoffenheimer Mannschaftskabine über ihre Auslosung zur Dopingkontrolle informiert worden und nicht, wie vorgeschrieben, schon unmittelbar nach Schlusspfiff auf dem Spielfeld.

Der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle hatte es versäumt, Ibertsberger und Janker unmittelbar nach Spielende über deren Auslosung zur Dopingkontrolle zu informieren. [mehr]


Quelle und vollständige Mitteilung: www.dfb.de

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