Beiträge getaggt mit Italien

TV-TIPP: Sport Inside – Wer ist der nächste?

Vor zwei Jahrzenten war Stefano Borgonovo in Italien ein Fußballstar. Heute ist der 44-Jährige unheilbar krank. Er leidet am Lou-Gehrig-Syndrom, einer seltenen Nervenkrankheit, die in zwei bis fünf Jahren zum Tod führt. Borgonovos Körper verfällt bei vollem Bewusstsein. Am Leben gehalten wird er nur noch durch die Pflege seiner Frau und durch Maschinen. Er sitzt im Rollstuhl und kann nicht mehr sprechen. Dennoch hat er eine Stiftung gegründet. Viele seiner ehemaligen Mitspieler haben nun Angst, ebenfalls zu erkranken – eine begründete Angst.

Die Universitätsklinik in Turin hat eine alarmierende Entdeckung gemacht: Übermäßig viele ehemalige Spieler der italienischen Serie A sind am Lou-Gehrig-Syndrom erkrankt und bereits gestorben. Aber warum? Hinweise deuten auf einen Zusammenhang mit Medikamentenmissbrauch und Doping hin. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. [mehr]

Heute abend in der Sendung Sport Inside (Autor des Beitrags: Vincenzo Dello Donne).

Wann:  Montag, 15. Dezember 2008, 23.00 – 23.30 Uhr; Dienstag, 16. Dezember 2008, 09.20 – 09.50 Uhr (Wdh.)

Wo: WDR

Quelle: www.wdr.de

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EM: Verzerrt B-Mannschaft den Wettbewerb?

Im Land des amtierenden Weltmeisters kommen Gerüchte einer Verschwörung auf. Nach den bisherigen Leistungen der italienischen Nationalmannschaft bei der EURO 2008 haben sie ihren noch möglichen Einzug ins Viertelfinale nicht mehr selbst in der Hand.

In der Vorrunde blicken sie zurück auf eine 0:3 Niederlage gegen die Niederlande und ein 1:1 gegen Rumänien. Damit stand das „Oranje-Team“ bereits seit Freitagabend als Gruppensieger und damit auch als Viertelfinalist fest. Je nachdem, wie die Partie Niederlande gegen Rumänien heute in Bern ausgeht, könnte selbst ein Sieg der italienischen oder der französischen Mannschaft wertlos sein. Die Niederlande wird einige ihrer Stars für das Viertelfinale gegen Schweden oder Russland schonen, um mögliche Verletzungen, Karten oder zusätzliche Anstrengungen der Spieler zu vermeiden. Dieser Zug ist nicht unüblich. Auch das portugiesische Aufgebot am Sonntagabend ließ Namen wie Deco, Cristiano Ronaldo oder Ricardo Carvalho missen.

Verzerrt die Aufstellung der vermeintlichen B-Mannschaft tatsächlich den Wettbewerb?

Der Gedanke, daß eine Ersatzmannschaft nicht im Stande ist, dieselbe Leistung zu erbringen wie eine Stammelf, liegt zunächst einmal nicht fern. Allerdings sollte man nicht außer Betracht lassen, daß auch die Ersatzspieler durchaus zu der Créme de la Créme eines Landes gehören. So manch eine Ersatzbank könnte dem einen oder anderen Liga-Spitzenclub die Stirn bieten. Zudem sollte man die hohe Motivation und Kampfbereitschaft eines Ersatzspielers, der im Bewußtsein der einmalig gebotenen Möglichkeit, sich auf der europäischen Fußballbühne präsentieren zu können, auf den grünen Platz tritt, nicht leichtfertig unterschätzen. Das durchgreifende Argument ist meines Erachtens jedoch, daß die Entscheidungskompetenz über die Aufstellung einer Mannschaft ausschließlich beim Trainer liegen kann. Weder europäische noch nationale Verbände oder außenstehende Experten haben ein Recht in Trainerentscheidungen einzugreifen.

Die Union of European Football Associations (UEFA) hat gegen die Aufstellung einer Ersatzmannschaft in einem bedeutungslosen Vorrundenspiel jedenfalls keinerlei Bedenken. Eine entsprechende Regelung, die es verbiete, eine Ersatzmannschaft aufzustellen, ist nicht vorgesehen. UEFA-Sprecher William Gaillard: „Es ist offensichtlich, dass ein bereits für die nächste Runde qualifiziertes Team seine Ersatzspieler aufstellt.“ Außerdem erinnert er daran, daß bei der vergangenen Europameisterschaft in Portugal die tchechische B-Mannschaft trotzdem gegen die deutsche A-Nationalmannschaft gewonnen hat.

Quellen:

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Danilo Di Luca erscheint nicht zum Auftakt des Doping-Prozesses

Kurzmeldung ZDF.Sport im Wortlaut:

Giro-Gewinner Danilo di Luca ist zum Doping-Prozess beim italienischen Olympischen Komitee CONI am Dienstag in Rom nicht erschienen. In der Verhandlung geht es um irreguläre Hormonwerte bei dem italienischen Radprofi, der bei einem Test nach der 17. Etappe des Giro d’Italia am 30.Mai 2007 Testosteron Werte eines Kleinkindes aufgewiesen hatte. Das CONI vermutet Manipulation, obwohl bei di Luca keine illegalen Präparate nachgewiesen wurden, und fordert eine Sperre von zwei Jahren.

Quelle: Kurzmeldungen ZDF.sport (14.10 Uhr)

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