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„Ultimate Fighting Championship“ in Köln erst ab 18 Jahre

Durch die umstrittene Veranstaltung  „Ultimate Fighting Championship (UFC)“ am 13. Juni 2009 in der Lanxess-Arena Köln soll „Mixed Martial Arts“ auch in Deutschland Popularität erhalten.

„Mixed Martial Arts“ (MMA) ist eine Mischung von Schlag-, Tritt- und Bodenkampftechniken der Kampfsportarten Boxen, Karate, Kickboxen, Muay Thai, Judo und weiteren. Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten: im Bodenkampf darf geschlagen und teilweise getreten werden. Die Kämpfer steigen barfuss, mit freiem Oberkörper und mit Vier-Unzen-Handschuhen in den mit Maschendraht umzäunten Ring.  In der Regel dauert ein Kampf drei Runden á fünf Minuten, sofern nicht vorzeitig abgebrochen oder aufgegeben wird. Drei Punktrichter ermitteln ansonsten nach den Runden den Sieger des Kampfes.

Die Stadt Köln hat nachträglich eine Jugendschutz-Regelung durchgesetzt. „Eine Zulassungsbeschränkung für ‚Ultimate Fighting‘ ist dringend notwendig, um Nachahmungseffekte auszuschließen“, erklärte die städtische Jugenddezernentin Agnes Klein vergangene Woche in Köln. Damit werden nur Zuschauer ab 18 Jahre eingelassen. Die Veranstalter erklärten sich damit einverstanden. Zugleich wies die Kommune ausdrücklich darauf hin, daß sowohl das Innenministerium als auch die Stadt Köln nach Prüfung des Sachverhalts keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung festgestellt hätten. Ein Schutz von Minderjährigen sei dennoch für sinnvoll erachtet worden.

Quellen:

Weitere Informationen zum Thema:

  • www.faz.net (19. Mai 2009) „Man muß diesen Wahnsinn verbieten“
  • www.derwesten.de (20. Mai 2009) „Kritikern fordern Verbot des „Ultimate Fighting“
  • www.faz.net (24. Mai 2009) „Der Käfig schützt die Sportler“

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TV-Tipp: „Sport oder versuchter Totschlag?“ bei Sport Inside

Warum deutsche Behörden nichts gegen das „Ultimate Fighting“ haben

Am 13. Juni steigt in Köln ein Kampfsportevent, das erheblich polarisiert. In der Kölnarena gibt es zum ersten Mal auf deutschem Boden „Ultimate Fighting“. Ein Spektakel, das der amerikanische Veranstalter Sport nennt. Bei der Prügelshow sind so ziemlich alle Griffe und Tritte erlaubt, auch wenn der Gegner längst am Boden liegt. Zudem geht es um ein Millionengeschäft, das jetzt auch den deutschen Markt erobern soll. Die Pay-TV Einnahmen in den USA sind gewaltig und haben das Boxen längst überholt. Der moderne Gladiatorenkampf.

Kritiker sehen in dem Kampfmix aus Boxen, Ringen, Karate und Jiu Jitsu eine Pervertierung der Grundidee des Sports. Aufeinander eindreschen bis zum Ende, da gingen sämtliche Werte des Sports verloren. Daher erstaunt es, dass eine solche Prügelshow unter dem Deckmantel des Sports in Deutschland auftreten darf. Vor Jahren noch hatte der Innenminister eine Veranstaltung verboten. Begründung: Die außerordentliche Brutalität von „Ultimate Fighting“ gefährde die Würde des Menschen. Was hat sich seit damals geändert? Warum wird es heute erlaubt? sport inside hat nachgefragt und zeigt wie brutal „Ultimate Fighting“ tatsächlich ist.

Autor: Klaus Fiedler

Wann: Montag, 25. Mai 2009, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur Sendung: www.wdr.de

Weitere Informationen zur aktuellen Diskussion um die „Ultimate Fighting Championship“ (UFC) finden Sie hier.

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