Beiträge getaggt mit Landgericht Frankfurt

Jens Lehmann klagt auf 50.000 Euro

Der Torhüter des VfB Stuttgart, Jens Lehmann, klagt Presseberichten zufolge vor dem Landgericht Frankfurt wegen unerlaubter Nutzung seines Bildes auf einem Werbeplakat gegen eine Frankfurter Werbeagentur auf Schadensersatz in Höhe von 50.000 Euro.

Am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt bot die beklagte Werbeagentur Lehmanns Rechtsanwalt eine Zahlung in Höhe von  22 000 Euro an. Ein vom Gericht gemachter Vergleichsvorschlag über eine nachträgliche Lizenzgebühr von 30 000 Euro lehnte das Unternehmen ab.

Die Werbeagentur hatte das Bild Lehmanns auf ein ca. 20 Quadratzentimeter großen Werbebanner für ein Laufband-Gerät abgedruckt. Mit diesem Banner wurde in 32 Kaufhäusern und Sportgeschäften geworben. Neben der Torhüter waren unter dem Tital „Unsere Fans“ außerdem noch der Nationalspieler Miroslav Klose, das deutsche Model Heidi KLum und die Pop-Sängerin Madonna abgebildet.

Das Urteil soll am 12. März verkündet werden.

Quelle: www.sportbild.de

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LG Frankfurt eröffnet Hauptverfahren gegen ehemaligen Sportjournalisten

Pressemeldung des LG Frankfurt vom 15.07.08 im Wortlaut:

Frankfurt am Main, den 15.07.08
In einem vor der 12. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt am Main anhängigen Strafverfahren haben sich der frühere Leiter der Sportredaktion des Hessischen Rundfunks sowie der frühere Vorsitzende des Deutschen Tanzsportbundes wegen Straftaten im Zusammenhang mit Vertragsverhandlungen über die Berichterstattung von Sportereignissen zu verantworten.
Dem Sportjournalisten legt die Staatsanwaltschaft Bestechlichkeit, Anstiftung zur Bestechung, Betrug zum Nachteil von Sportveranstaltern sowie Untreue zum Nachteil des Hessischen Rundfunks zur Last.
Dem Verbandsvorsitzenden wird vorgeworfen, Beihilfe zur Untreue des Sportjournalisten geleistet und sich der Bestechung sowie des gemeinschaftlich begangenen Betruges schuldig gemacht zu haben. Er soll diese Straftaten in seiner Funktion als geschäftsführender Gesell, schafter einer Marketingagentur begangen haben, deren wirtschaftlich Berechtigte die Ehefrau des Sportjournalisten gewesen sein soll. Unter Ausnutzung seiner Stellung bei dem Hessi-schen Rundfunk soll der Sportjournalist dafür gesorgt haben, dass die Agentur mit dem HR einerseits und den jeweiligen Sportveranstaltern und Sponsoren andererseits für sie wirt-schaftlich günstige Verträge abschließen konnte.
Mit Beschluss vom 06.06.08 hat die 12. Strafkammer die Anklagevorwürfe im Wesentlichen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet.
(…)

Quelle und weitere Informationen: lg-frankfurt.justiz.hessen.de

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