Beiträge getaggt mit Lukas Podolski

Strafanzeige gegen Lukas Podolski

Medienberichten zufolge ging am Montag eine anonyme Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Lukas Podolski bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein. In der Anzeige soll es unter anderem heißen, dass eine „solche Tat vor den Augen einer Millionenöffentlichkeit“ nicht hinnehmbar sei.

Gegenstand der Anzeige sei die Handgreiflichkeit Podolskis gegenüber seinem Teamkollegen und Kapitän Michael Ballack während des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Wales in Cardiff. Der Stürmer hatte sich im Nachhinein dafür entschuldigt und einen Betrag in Höhe von 5000 Euro an die Fairplay-Stiftung des DFB überwiesen.

Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld gegenüber EXPRESS: „Wir haben den Vorgang an die Staatsanwaltschaft München II, die für das Münchner Umland zuständig ist, weitergeleitet. Eigentlich ist so etwas eine Tatortsache. Aber weil das Spiel in Cardiff stattfand, ist es nun eine Wohnortsache.“ Lukas Poldolski wohnt 40 km südlich von München in Seefeld am Starnberger See.

Die Staatsanwaltschaft München II wird nach Eingang des Vorganges prüfen, ob sie aufgrund der Strafanzeige ein Ermittlungsverfahren (§ 160 StPO) gegen den Fußballspieler einleitet oder nicht.

Quelle:

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Ein Kommentar

Fußballspruch des Jahres 2008 gesucht

Ein sonniges und goldenes Herbstwocheende steht uns bevor. Ein bißchen Auflockerung sei daher keinem vergönnt.

Die Deutsche Akademie für Fußballkultur sucht zum dritten Mal den Fußballspruch des Jahres. Im Jahr 2006 erhielt Lukas Podolski für „So ist Fußball. Manchmal gewinnt der Bessere“ den Max für den Fußballspruch des Jahres. Im vergangen Jahr wurde Hans Meyer mit seiner Aussage „In schöner Regelmäßigkeit ist Fußball doch immer das Gleiche“ ausgezeichnet.

Nun sucht die Jury unter den unzähligen Einsendungen der Leser aus dem gesamten Bundesgebiet den Fußballspruch des Jahres 2008. Die Entscheidung wird live am 31. Oktober in Nürnberg bei der Gala zum Fußball-Kulturpreis 2008 fallen.

Zu den vierzig nomienierten Sprüchen gehören u.a.:

„Wir haben nur unsere Stärken trainiert, deswegen war das Training heute nach 15 Minuten abgeschlossen.“

„We have to fight weiter.“

„Wir haben kein Problem, nur zu wenig Punkte und zu wenig Tore.“

  • Oliver Kahn (ehemaliger Nationaltorwart und ehemaliger Torwart, FC Bayern München)

Es geht heute gar nicht mehr, daß du absolut fehlerfrei spielst – der Einzige, der das kann, bin ich.

Brasilianer waren sie noch nie, die Griechen.“

[zu den Nominierungen hier]

Quelle und weitere Informationen: fußball-kultur.org


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Herr Poldolski, Ihren Paß bitte!

Gestern forderte Miroslaw Orzechowski, Vorstandsmitglied der national-klerikalen Partei „Liga Polnischer Familien“ (LPR), lautstark, dem im Polen geborenen und deutschen Nationalspieler Lukas Podolski die polnische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die offizielle Begründung für den Entzug der Staatsbürgerschaft: das polnische Recht sähe keine doppelte Staatsbürgerschaft vor. Für den Fall, daß der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski der Forderung nicht nachkomme, drohte Orzechowski sogar mit juristischen Schritten.

Es drängt sich unweigerlich die Vermutung auf, daß das polnische Recht nur bedingt der Auslöser für die Forderung des Parteivorstandsmitglieds sein kann. Vielmehr sprechen die beiden Tore, die „Poldi“ bei der Europameisterschaft am Sonntag für Deutschland geschossen hat, für die Forderung, ebenso wie der nun darum entstandene Medienwirbel. Die Splitterpartei war bei den letzten Parlamentswahlen mit 1,3 Prozent der Wählerstimmen an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Jedenfalls kann sich der deutsche Nationalspieler, der während der Bundesliga im Dienste des FC Bayern München steht, wieder beruhigt Jürgen Löws Taktiken widmen. Die Frage, ob er seinen polnischen Paß abgeben muß, stellt sich nicht: er besitzt nämlich keinen!

Quellen:

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