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TAS/CAS: Riccardo Ricco legt Berufung ein

Der Radrenn-Profi Riccardo Ricco hat beim Court of Arbitration for Sport (CAS) in Lausanne Berufung gegen die Entscheidung des Anti-Doping Tribunal des nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) vom 02. Oktober 2008 eingelegt.

Nachdem der italienische Profi während der Tour de France 2008 positiv auf das EPO-Mittel CERA getestet wurde, wurde er vom CONI mit einer zwei-Jahres Sperre belegt.

Er begehrt eine Reduzierung der zwei-jährigen Sperre, weil er mit den zuständigen Behörden umfassend zusammen gearbeitet hat.

Pressemitteilung des TAS/CAS vom 17. November 2008

Quelle: tas-cas.org

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Dritter Dopingfall bei der Tour de France

Während die einen einen weiteren Sieg im Anti-Doping Kampf feiern, trauern die anderen dem kaum noch zu reanimierenden Image des Radsports hinterher.

Auch die 95. Tour de France ist nicht sauber, nicht frei von überführten Dopingsündern und der Frage, wie hoch die Dunkelziffer der tatsächlich gedopten Fahrer ist. Bei vielen Leistungen der Fahrer schwingt der Zweifel mit, ob leistungsfördernde Mittel am Sieg beteiligt waren.

Nachdem Manuel Bertrán vom Liquigas-Team positiv auf EPO getestet wurde und damit als erster Dopingfall in die diesjährige „Skandal-Statistik“ einging, soll sein Landsmann Moises Dueñas Nevado vom Rennstall Barloworld nicht nur mit EPO gedopt, sondern auch ein ganzes Doping-Arsenal mit sich geführt haben. Heute folgt nun die nächste Gewißheit und damit die dritte negative Schlagzeile. Der zweifache Etappensieger Riccardo Ricco vom Team Saunier Duval ist ebenfalls positiv auf CERA („EPO-Mittel der dritten Generation“) getestet worden. Sein Team hat sich nach Bekanntgabe der Nachricht von der Tour zurückgezogen.

Ausführliche Berichte und Videos finden Sie auf ZDF Sport.de Tour de France 2008

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