Beiträge getaggt mit Schadensersatz

Streit um Pumas „Formstrip“

Der „WirtschaftsWoche“ zufolge zieht der deutsche Sportartikelkonzern Puma gegen den amerikanischen Konkurrenten K-Swiss vor Gericht. Der Grund für die Klage sei der gebogene Lederstreifen, den die Puma AG oberhalb der Sohle auf seine Turnschuhe näht. Der „Formstrip“, der zunächst zur Stabilisierung und Seitenführung des Fußes diente, ist heute das Markenzeichen von Puma. Vorstandsvorsitzender der AG, Jochen Zeitz, vergleicht den Lederstreifen mit Nikes „Swoosh“ oder den drei Streifen von Adidas.

Der Turnschuh-Hersteller K-Swiss führte im vergangenen Jahr das Modell „Dolton“ mit einem Versteifungsstreifen für die Schnürsenkelhalterung ein. Puma sei davon überzeugt, der Lederstreifen von K-Swiss täusche und verwirre die Kunden, da er an den eigenen „Formstrip“ erinnert. Wegen einer möglichen Verletzung seiner Markenrechte kündigte Puma nun einen Prozess an. K-Swiss legte Medienberichten selbst vor wenigen Tagen in Kalifornien Klage ein, um die Sachlage gerichtlich klären zu lassen.

Inzwischen soll auch Puma in Massachusetts (Hauptsitz von K-Swiss) Klage eingereicht haben. Laut „WirtschaftsWoche“ fordert der deutsche Sportartikelhersteller Schadensersatz in nicht genannter Höhe und die Vernichtung aller Dolton-Schuhe.

Quelle und weitere Informationen: www.wiwo.de (23. Mai 2009)

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Jens Lehmann klagt auf 50.000 Euro

Der Torhüter des VfB Stuttgart, Jens Lehmann, klagt Presseberichten zufolge vor dem Landgericht Frankfurt wegen unerlaubter Nutzung seines Bildes auf einem Werbeplakat gegen eine Frankfurter Werbeagentur auf Schadensersatz in Höhe von 50.000 Euro.

Am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt bot die beklagte Werbeagentur Lehmanns Rechtsanwalt eine Zahlung in Höhe von  22 000 Euro an. Ein vom Gericht gemachter Vergleichsvorschlag über eine nachträgliche Lizenzgebühr von 30 000 Euro lehnte das Unternehmen ab.

Die Werbeagentur hatte das Bild Lehmanns auf ein ca. 20 Quadratzentimeter großen Werbebanner für ein Laufband-Gerät abgedruckt. Mit diesem Banner wurde in 32 Kaufhäusern und Sportgeschäften geworben. Neben der Torhüter waren unter dem Tital „Unsere Fans“ außerdem noch der Nationalspieler Miroslav Klose, das deutsche Model Heidi KLum und die Pop-Sängerin Madonna abgebildet.

Das Urteil soll am 12. März verkündet werden.

Quelle: www.sportbild.de

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Matthias Lanzinger klagt gegen FIS auf Schadensersatz

Der österreichische Skirennläufer Matthias Lanzinger wird gegen die Fédération Internationale de Ski (FIS) auf Schadensersatz klagen. Der Sportler war im vergangenen März beim Ski Alpin Weltcup (Super-G) im norwegischen Kvitfjell schwer gestürzt und hatte dabei einen offenen Unterschenkelbruch mit schweren Gefäßverletzungen erlitten. Zwei Tage nach dem Unfall wurde ihm der linke Unterschenkel amputiert.

Wie sein Rechtsanwalt Manfred Ainedter mitteilte, soll die Basis der Forderungen ein Gutachten des Münchener Gefäßchirurgen Bernd Steckmeier sein. Bemängelt werden in dem Gutachten nicht nur eine „unvertretbare Verzögerung beim Transport Lanzingers ins Krankenhaus, sondern auch mangelhafte chirurgische Versorgung im Osloer Spital“.

Ob der lokale Veranstalter des Weltcuprennens oder der Internationale Ski Verband die Verantwortung für die angezeigten Fehler übernehmen müßte, ist noch zu klären.

Lanziger war zunächst in das das Spital in Lillehammer gebracht wurde. Dieses war offenbar nicht in der Lage die Gefäßverletzungen zu behandeln. Dadurch sei es zu einem Zeitverlust gekommen, die einen Erhalt des Unterschenkels „entscheidend verschlechtert“ habe. Nach Informationen der österreichischen Nachrichtenagentur APA sollen dem Gutachten zufolge die ersten chirurgischen Eingriffe in Oslo nicht fachgerecht erfolgts sein.

Die Athleten, die eine Eintragung in den Internationalen Ski Verband (FIS) begehren (Lizenz), müssen eine sog. „Athletenerklärung“ unterzeichnen, in der sie u.a. neben einer Anerkennung der Risiken auch einen Haftungsverzicht erklären. Darin heißt es:

4. HAFTUNGSVERZICHT
Soweit es das anwendbare Recht erlaubt, verzichte ich gegenüber der FIS, meinem nationalen Skiverband und dem Organisator sowie deren Mitgliedern, Direktoren, Funktionären, Freiwilligen, Lieferanten und Agenten auf alle Ansprüche aus Verlust, Verletzung oder sonstigem Schaden aus meiner Teilnahme an den von der FIS genehmigten Wettbewerben oder Trainings.

Nach Ansicht des Rechtsanwalts Ainedter wäre es aber nicht ausreichend, wenn sich die FIS auf den lokalen Veranstalter verläßt. Vielmehr hätte sie die Sicherheitsvorkehrungen und die ausreichende Versorgung vor Ort eingehend überprüfen und die Einhaltung der Bestimmungen im FIS Medical Guide kontrollieren müssen.

Quelle: kleinezeitung.at

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Ivan Klasnic klagt gegen Vereinsärzte

Der Stürmer von Werder Bremen, Ivan Klasnic, hat durch seinen Rechtsanwalt beim Landgericht Bremen Klage gegen die Vereinsärzte Götz Dimanski sowie Manju Guha eingereicht. Medienberichten zufolge soll der kroatische Nationalspieler auf ein Schmerzensgeld in Höhe einer sechstelligen Summe klagen. Auch eine Klage auf Schadensersatz soll folgen.

Der Profi-Sportler selbst hat sich bislang nicht öffentlich dazu geäußert. Sein Rechtsanwalt Matthias Teichner, der auf Arzthaftunsgrecht spezialisiert ist, soll heute per Fax beim Landgericht Bremen die Klage anhängig gemacht haben.

Der Vorwurf: nicht ordnungsgemäße Kontrollen der Blutwerte durch die benannten Vereinsärzte.

Seit seiner Einstellung bei Werder Bremen im Jahr 2001 sollen zwar regelmäßig im Jahr die Blutwerte des Spielers durch die Ärzte begutachtet worden seien, jedoch nicht mit der erforderlichen Sorgfalt. Laut der Klageschrift hätten die auffälligen Blutwerte bereits 2001 auf eine Fehlfunktion der Niere hinweisen können. Das zumindest soll ein Gutachten belegen können, daß der Profi-Fußballer bereits Ende 2005 in Auftrag gegeben hatte.

Im Frühjahr 2007 war jedoch eine Nierentransplantation unumgänglich. Heute lebt Klasnic mit einer Spenderniere des Vaters, nachdem sein Körper die erste transplantierte Niere der Mutter abgestoßen hatte.

Der Vertrag zwischen Ivan Klasnic und Werder Bremen läuft im Sommer aus. Inwieweit der Rechtsstreit die Vertragsverhandlungen beeinflussen können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar.

Quelle: Welt Online

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DFB und Robert Hoyzer vergleichen sich

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Robert Hoyzer haben sich außergerichtlich vergleicht und damit den Rechtsstreit beigelegt. Robert Hoyzer hat gegenüber dem DFB einen Schadenersatzebetrag in Höhe von 750.000 Euro anerkannt. Das zuständige Landgericht Berlin muß nun den Vergleich noch ausfertigen. Der Verkündigungstermin ist am 23. April.

Der ehemalige Referee muß davon insgesamt 126.000 Euro zahlen. Über einen Zeitraum von 15 Jahren wird Hoyzer spätestens ab dem Jahr 2010 monatlich 700 Euro an den DFB zahlen. Dieser hat angekündigt das Geld für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen. Außerdem verpflichtet sich Hoyzer gegenüber dem DFB erneut vollständig zum Wett- und Manipulationsskandal von 2004 Stellung zu nehmen und im Zuge dessen alle von ihm eingegangenen Verpflichtungen gegenüber den Medien oder anderen Vertragspartner offen zu legen.

Theo Zwanziger, DFB-Präsident, zum geschlossenen Vergleich:

„Ich bin zufrieden, dass das Verfahren so abgeschlossen werden kann. Dem DFB blieb als gemeinnütziger Verband keine andere Wahl, als seine berechtigten Schadensersatzforderungen zu stellen, weil Herr Hoyzer seinerzeit gezielt manipuliert hat und damit unserem Verband neben dem Imageschaden auch erheblichen wirtschaftlichen Schaden zugefügt hat“.

Robert Hoyzers Rechtsanwalt, Thomas Hermes erklärte in einer Pressemitteilung:

„Herr Hoyzer hat dem Ergebnis zugestimmt, um für die Zeit nach der Haftentlassung eine Lebensperspektive zu besitzen.“

Robert Hoyzer verbüßt derzeit eine Haftstrafe. Er war im Rahmen eines Strafverfahrens am 17. November 2005 zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt worden. (siehe Fußball-Wettskandal 2005)
Quellen:

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