Beiträge getaggt mit Schiedsrichter

„Spielverderber“

„Spielverderber“

„NUR NOCH FÜNF SEKUNDEN

NUR NOCH DIE WENIGEN STUFEN ZUM SPIELFELD

UND DANN BIST DU ALLEIN, INMITTEN TAUSENDER VON MENSCHEN!“

(Pierluigi Collina „Meine Regeln des Spiels“)

Kinostart am 11. Juni 2009!

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der offzielen Homepage: www.spielverderber-der-film.de

Lesen Sie dazu auch: www.sport.zdf.de

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Tor trotz Spielunterbrechung

Daß eine Entscheidung des Schiedsrichters – unabhängig ob richtig oder falsch – eine Tatsachenentscheidung ist und im Nachhinein nicht anfechtbar ist, mußte der Landesligist ASC Simbach am Inn auf schmerzhafte Weise erfahren.

So berichtet der ASC Simbach auf der offziellen Homepage über folgende Spielsituation:

Ecken oder auch Freistöße, sogenannte Standards also, da ist Andre Puscher vom SC Eltersdorf besonders gefährlich, ein Spezialist eben – er hat einen rechten Fuß, in dem Gefühl steckt. (…) Natürlich wird es ebenfalls brenzlig, wenn der Regisseur im und am „Sechzehner“ genügend Raum und Zeit für seine Zauber-Schüsse hat. Wie in der 55. Minute beim ASC Simbach – sein kunstvoller Heber zum 2:0 brachte die endgültige Entscheidung in dieser Partie.

Doch der Treffer hätte nich gegeben werden dürfen! Als sich Andre Puscher nämlich an der rechten Strafraumecke Torhüter Pascal Trauner ausgeschaut hatte und der Ball auf halbem Weg in Richtung Tor flog, hob der SR-Assistent seine Fahne, weil ein Eltersdorfer Mitspieler offensichtlich im Abseits stand. Referee Andreas Kornblum (TSV Chieming) reagierte und pfiff, der „Goalie“ brach seinen Versuch einzugreifen ab – und erst Bruchteile von Sekunden später landete der geniale Lbb im Linken oberen Kreuzeck. Alles wartete auf einen Freistoß für Simbach, der Unparteiische aber überlegte, entschied wohl auf passiver Abseits und gab das Tor.

Gegen diese Entscheidung legte der ASC Simbach Einspruch beim Sportgericht der Bayernliga ein und berief sich dabei auf Regel 9 der FIFA-Spielregeln. Diese besagt:

Der Ball ist aus dem Spiel, wenn
• (…)
• die Partie vom Schiedsrichter unterbrochen wird.

Der Unparteiische selbst soll in einem Schreiben eingeräum haben, „das Tor hätte nicht zählen dürfen“. Der Passauer Neue Presse zufolge soll es in der Stellungnahme weiter heißen, das Spiel hätte „mit einem Schiedsrichter-Ball fortgesetzt werden müssen.“Mir tut es leid, dass ich zu diesem Zeitpunkt die Sachlage falsch eingeschätzt habe“.

Dennoch hat das Sportgericht den Einspruch des Vereins mit der Begründung abgelehnt, daß es sich bei der Entscheidung des Unparteiischen um eine Tatsachenentscheidung handele. So erklärte der Vorsitzende des zuständigen Sportgerichts der Bayernliga, Heinz Ferber, daß die Entscheidung, das Tor zu geben falsch gewesen sei, aber wenn der Schiedsrichter einmal auf Tor erkannt habe, sei dies unwiderruflich (siehe auch Regel 5 der FIFA-Spielregeln). Weiter: „Ich gebe zu, das ist für den Normalverbraucher schwer nachvollziehbar. Ich bin selber Schiedsrichter und war zu Beginn unserer Untersuchung der Meinung, dass das Urteil anders ausgeht.“

Der ASC Simbach hat nun zwei Wochen Zeit, um beim Verbands-Sportgericht gegen das Urteil des Sportgerichts Berufung einzulegen.

Quellen und weitere Informationen:

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Wenn ein Schiedsrichter ROT sieht

…dann ist es nicht ausgeschlossen, daß er innerhalb von 24 Spielminuten sage und schreibe 8  Platzverweise ausspricht!

Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, daß der Unparteiische hier im Schnitt alle 3 (1/2) Minuten eine Rote Karte zum Vorschein brachte!

Diesem „einsamen Rekord“ stellte der Verbandsliga-Schiedsrichter Patrick Hahn bei der Partie der Fußball-Kreisliga RD-ECK zwischen Büdelsdorfer TSV II und TSV Waabs auf.

Innerhalb von nur 90 Sekunden sahen gleich vier Waabser – Nico Bruns, Fabian Wiese, Andre Hoffmann und Torwart Lars Steffensen – den gelb-roten Karton, so dass die Rieger-Elf jetzt nur noch sechs Akteure auf dem Platz hatte. Über diese drastischen Vorkommnisse musste selbst BTSV-Spieler Nico Jelinski ein wenig lachen. Die Folge: Rot. Nach einer kurzen Denkpause nahm Schiri Hahn diese Entscheidung jedoch wieder zurück, nur Gelb. (…)

Nach 63 Minuten wurde das nicht unbedigt als unfair klassifizierte Fußballspiel im Eider-Stadion schließlich durch den Unparteiischen abgepfiffen.

Jetzt beschlossen die Akteure beider Teams offenbar einen „Nichtangriffspack“ und schoben sich den Ball eine ganze Weile nur zu – wie seinerzeit 1982 im Länderspiel Deutschland gegen Österreich geschehen. Diese Aktion veranlasste Patrick Hahn dann, in der 63. Minute abzupfeifen. (…)

Quelle und ausführlicher Bericht zum kuriosen Spielverlauf finde Sie auf:

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Der Schiedsrichter mit dem Doppel-Gelb

Eine weitere Ergänzung in der Rubrik Kuriositäten im Sport…

Die 20.300 Zuschauer im Mainzer Bruchwegstadion staunten am Sonntag nicht schlecht. Sie wurden in der 43. Minute der Partie zwischen dem FSV Mainz 05 und dem FC St. Pauli Zeuge einer exklusiven Show: die beidarmig gezückten Gelben Karten.

Die Hauptrolle in diesem beeindruckenden Schauspiel übernahm DFB-Schiedsrichter Thomas Metzen, der Florian Bruns (St. Pauli) und Miroslav Karhan (Mainz 05) schlagartig zu blassen Nebendarstellern degradierte. Eben hatten sich also Karhan und Bruns ein wenig regelwidrig gekappelt, als der Schiedsrichter zu seinem ganz persönlichen Spektakel ansetzte. Festen Blickes und wild entschlossen zog er beidhändig und über Kreuz (!) zwei Gelbe Karten aus seinen Hemdtaschen und reckte sie den etwas irritierten und ungläubig dreinblickenden Fußball-Profis vor die Nase. [mehr]

Quelle: sport.zdf.de

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DFB-Sportgericht: 12.000 Euro Geldstrafe für Jürgen Klopp

Nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens, hat das DFB-Sportgericht im Einzelrichter-Verfahren am Donnerstag den Trainer des Bundesligisten Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, mit einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro belegt.

Das Urteil ist rechtskräftig. Der Verein sowie Jürgen Klopp haben dem Urteil bereits zugestimmt.

Am 12. Bundesliga-Spieltag war der Trainer nach Abpfiff der Partie zwischem dem Hamburger SV und Borussia Dortmund zum Unparteeischen Dr. Jochen Dress und seinen beiden Assistenten auf das Spielfeld gelaufen und war diese in unsportlicher Weise verbal angegangen. Dies zog sich später auch in die Schiedsrichter-Kabine fort.

Laut kicker.de soll Jürgen Klopp nach dem Studium der TV-Bilder selbst von seinem Verhalten erschrocken gewesen sein, entschuldigte sich bei den betroffenen Schiedsrichter und gelobte Besserung.

Quelle:

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Kreisklasse: Tätlicher Übergriff auf den Unparteiischen

Bei der Kreisklassenpartie zwischen dem TSV Schönau und dem MFC Mannheimer Phönix 02 schlugen mehrere Spieler nach einem Platzverweis auf den Unparteiischen ein. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung (§ 224 StGB).

Nachdem der Schiedsrichter einen TSV-Spieler mit einer roten vom Platz verwiesen hatte, gingen mehrere Spieler auf ihn los. Es soll zu regelrechten „Jagdszenen“ gekommen sein. Ein Sprecher kommetierte anschließend den Einsatz von zwölf Beamtem auf dem Spielfeld: Um Ruhe hereinzubekommen, haben wir eine Polizei-Mannschaft ins Feld geschickt“. Das Spiel in der Kreisklasse A wurde umgehend abgebrochen.

Die Polizei bestätigte am Dienstag, daß der 23-jährige Schiedsrichter bei der Attacke Prellungen und Blutergüsse erlitten habe. Derzeit werde gegen zwei 29 und 33 Jahre alte Spieler des TSV Schönau wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Der Badische Fußballverband e.V. (BFV) zeigte sich über die Vorfälle in Mannheim empört und zog Konsequenzen:

In Abrede mit dem Fußballkreis Mannheim wird der Spielbetrieb der Herren am bevorstehenden Wochenende 31.Oktober/1./2. November von der Kreisliga Mannheim abwärts über die A-, B- und C-Klasse bis zu den Privatmannschaften gänzlich ruhen. Alle Punktespiele an den besagten Tagen wurden abgesetzt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. „Wir wollen damit allen Aktiven, egal ob Spieler, Trainer, Vereinsfunktionär oder Zuschauer eine Denkpause verschaffen, dass dieser Personenkreis sich eingehend damit auseinandersetzen kann, ob der Fußball in dieser Form weiter auf übelste Art und Weise in den Schmutz gezogen wird“, erklären Ronny Zimmermann und Rolf Beyer unisono, [mehr]

Gerade gestern berichteten die Medien über einen weiteren Angriff eines Fußballspielers auf einen Unparteiischen während der Partie Sotschi 04 und Olympia Wolgograd. Konstantin Kowalenko streckte den Referee mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht nieder. (hier)

Quellen:

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Die „Wahre Tabelle“ der 1. Bundesliga

Der 8. Spieltag der 1. Bundesliga ist angebrochen. Gestern abend trennten sich der VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach 2:2. Heute und morgen stehen weitere Duelle um die Tabellenführung und die Rettung aus dem Keller an.

Derzeit stimmt die offizielle Tabelle der 1. Bundesliga hinsichtlich der Tabellenführung (Hamburger HSV) auch mit der „Wahren Tabelle“ überein. Nach dieser würde aber der FC Schalke 04 vor 1899 Hoffenheim den 2. Platz belegen. Axel Seemann-Kahne ist der „Hüter“ der „Wahren Tabelle“, die für jedermann im Internet abrufbar ist. Diese minuziös geführte Tabelle berücksichtigt in ihrer Auswertung die Schiedsrichterfehlentscheidungen, die auf der Website unter der Rubrik „Fehlentscheidungen“ nachvollzogen werden können. So kann man beispielsweise nachlesen, daß in der Partie des VfB Stuttgarts gegen SV Werder Bremen am 7. Spieltag zwei Elfmeter nicht gegeben wurden, was letzendlich ein Endergebnis von 5:2 anstatt 4:1 ergeben hätte.

Der „Tabellenbereiniger“ erklärt, daß in der Saison 2007/2008 weder der 1. FC Nürnberg noch Hansa Rostok abgestiegen wären, aber dafür Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld heute in der 2. Bundesliga spielen würden.

Erfahren Sie im FAZ-Gespräch mit Axel Seemann-Kahne mehr über Fehlentscheidungen und welche Vereine dadurch regelmäßig benachteiligt oder bevorzugt werden.

Quelle: faz-net.de

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