Beiträge getaggt mit Strafanzeige

Strafanzeige gegen Lukas Podolski

Medienberichten zufolge ging am Montag eine anonyme Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Lukas Podolski bei der Kölner Staatsanwaltschaft ein. In der Anzeige soll es unter anderem heißen, dass eine „solche Tat vor den Augen einer Millionenöffentlichkeit“ nicht hinnehmbar sei.

Gegenstand der Anzeige sei die Handgreiflichkeit Podolskis gegenüber seinem Teamkollegen und Kapitän Michael Ballack während des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Wales in Cardiff. Der Stürmer hatte sich im Nachhinein dafür entschuldigt und einen Betrag in Höhe von 5000 Euro an die Fairplay-Stiftung des DFB überwiesen.

Der Kölner Oberstaatsanwalt Günther Feld gegenüber EXPRESS: „Wir haben den Vorgang an die Staatsanwaltschaft München II, die für das Münchner Umland zuständig ist, weitergeleitet. Eigentlich ist so etwas eine Tatortsache. Aber weil das Spiel in Cardiff stattfand, ist es nun eine Wohnortsache.“ Lukas Poldolski wohnt 40 km südlich von München in Seefeld am Starnberger See.

Die Staatsanwaltschaft München II wird nach Eingang des Vorganges prüfen, ob sie aufgrund der Strafanzeige ein Ermittlungsverfahren (§ 160 StPO) gegen den Fußballspieler einleitet oder nicht.

Quelle:

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Ein Kommentar

BDR erstattet Strafanzeige

Berlin (dpa) – Nach den Vorwürfen des Amateur-Fahrers Philip Schulz hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) wie angekündigt Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Verdachts der Beleidigung, der üblen Nachrede und der Verleumdung erstattet.

Schulz hatte in zwei Fernsehbeiträgen über Doping-Praktiken im Amateurbereich berichtet und einen Mitarbeiter der BDR-Geschäftsstelle indirekt der Mittäterschaft bezichtigt. [mehr hier] «Dieser Vorwurf ist absurd», betonte BDR-Generalsekretär Martin Wolf. «Die Geschäftsstelle des BDR setzt konsequent um, was die Anti- Doping-Regeln von WADA und NADA beinhalten.»

Schulz hatte berichtet, dass ein BDR-Mitarbeiter einem 2007 positiv auf das Hormon hCG getesteten Radsportler empfohlen haben soll, «sich ein Attest auf Hodenkrebs zu besorgen, um so einer Dopingstrafe zu entgehen». [mehr]

Quelle und vollständiger Artikel: www. sueddeutsche.de

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DTU stellt Strafanzeige gegen Ex-Präsidenten Müller-Ott

Mitteilung der Deutschen Triathlon-Union (DTU) vom 23. September 2008 im Wortlaut:

Die Deutsche Triathlon-Union (DTU) hat Strafanzeige (nach § 266 Strafgesetzbuch) bei der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt /a.M. gegen ihren ehemaligen Präsidenten Dr. med. Klaus Müller – Ott (Bornhoeved) eingereicht.
Die eingehende Kassenprüfung durch das renommierte Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen PricewaterhouseCoopers bestätigte nun schwerwiegende Unregelmäßigkeiten im Abrechnungsverhalten zum Schaden der DTU.
Nach seiner überraschenden Abwahl Anfang des Jahres, hatte Dr. Müller – Ott stets Unstimmigkeiten mit den Landesverbänden wegen einer von ihm geplanten Verlegung der Geschäftsstelle von Frankfurt nach Hamburg, als Begründung für den massiven Vertrauensverlust angegeben. Laut DTU Präsident Rainer Düro (Trier) ist es derzeit noch völlig offen, ob in diesem Zusammenhang ggfs. auch Ermittlungen gegen andere ehemalige Präsidiumsmitglieder eingeleitet werden müsse.

Quelle: dtu-info.de

Weitere Informationen: faz-net.de

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NPD Kampagne gegen Patrick Owomoyela führt zur Anklage wegen Volksverhetzung

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben gegen den Parteichef der NPD Udo Voigt, den Parteisprecher Klaus Beier und dem Vorstandsmitglied Frank Schwerdt Anklage wegen Volksverhetzung in zwei Fällen sowie Beleidigung erhoben. Den drei Funktionären wird Diskriminierung des Fußballprofis und Nationalspieler Patrick Owomoyela vorgeworfen.

Im Juni 2006 veröffentlichte die NPD einen „WM-Planer“ zur Fußball-Meisterschaft. Auf dem Cover des Heftes war ein Spieler im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft und der Nummer 25 zu sehen. Diese Trikotnummer war zum damaligen Zeitpunkt Patrick Owomoyela bei der DFB-Auswahl fest zugeordnet. Zudem war auf dem Cover der Slogan „Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte Nationalmannschaft!“ zu lesen. Der in Hamburg geborene 27-jährige Nationalspieler ist deutsch-nigerianischer Herkunft. Die Berliner Staatsanwaltschaft sieht die Angeklagten als Verantwortliche für die Herausgabe des „WM-Planer“.

Mit seinem Rechtsanwalt gemeinsam erwirkte Owomoyela im Jahr 2006 eine einstweilige Verfügung gegen das NPD-Heft und verhinderte die Verbreitung weiterer „WM-Planer“. Damals beschlagnahmte die Polizei rund 70.000 weitere Exemplare. Der Nationalspieler und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellten zudem auch Strafanzeige. Die NPD veröffentlichte unmittelbar danach einen weiteren „WM-Planer“ durch den nach Ansicht der Ermittler erneut ein dunkelhäutiger Nationalspieler diskriminiert wurde.

Ein Termin für die mündliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Tiergarten stehe noch nicht fest. Patrick Owomoyela begrüßt das Vorgehen der Berliner Staatsanwaltschaft.

«Es ist für mich noch mal die Bestätigung, dass es richtig war, damals so entschlossen dagegen vorgegangen zu sein. Mit diesem Heft wurde deutlich für eine Nationalmannschaft mit Spielern ohne Migrationshintergrund geworben. Das kann nicht sein. Es ist verletzend, wenn man für eine rechtsradikale Kampagne so plakativ genutzt wird. Mit so einer direkten Attacke war ich bis dahin noch nie konfrontiert. Das war schon erschreckend.» (…) (netzeitung.de)

Ob er bei dem Strafprozeß gegen die NPD Funktionäre als Nebenkläger auftritt, müsse zunächst mit seinem Rechtsanwalt besprechen, wollte sich aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht dazu äußern.

Quellen:

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Franke stellt Strafanzeige gegen T-Mobile-Profis

Mit der Intention „diesen immensen Missbrauch an einer deutschen Uniklinik aufzudecken“ hat der Molekularbiologe und Doping-Experte, Prof. Dr. Werner Franke, bei den Staatsanwaltschaften Bonn und Freiburg gegen ehemalige T-Mobile-Fahrer Strafanzeige wegen Betruges gestellt.

Namentlich seien in der Anzeige die Radprofis Klöden, der damalige Kapität Michael Rogers (Australien), Sergej Gontschar (Ukraine) und Eddy Mazzoleni (Italien) aufgelistet. Während die Fahrer die Vorwürfe bestreiten, ist Prof. Dr. Franke davon überzeugt, dass bei der Tour de France 2006 „zwischen fünf und sieben“ Radfahrer aus dem T-Mobile Stall gedopt haben.

Die Diskussionen und Berichte um das Eigenblutdoping an der Freiburger Universitätsklinik wurden durch das Geständnis des Kronzeugen Patrik Sinkewitz ausgelöst, der nach einer positiven Trainingskontrolle zugab sich im Laufe der Tour de France 2006 Bluttransfusionen in der besagten Klinik unterzogen zu haben. Dies sei damals unter der Regie der damaligen Teamärzte Lother Heinrich und Andreas Schmidt geschehen.

Prof. Dr. Franke kündigte zudem an, eine weitere Strafanzeige gegen den damaligen Sportleiter des T-Mobile Teams, Olaf Ludwig, wegen Betruges und Anstiftung zu stellen.

Quellen:

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Anzeige gegen Unbekannt

Der Deutsche Skiverband reichte gestern und heute Strafanzeige wegen Verleumdung, übler Nachrede, Beleidigung und falscher Verdächtigungen gegen Unbekannt bei den Staatsanwaltschaften München und Wien ein.

Damit reagierte der Verband auf die anonyme Anzeige wegen Blutdopings gegen deutsche Biathleten, die letzte Woche bei der Staatsanwaltschaft Wien eingegangen war.

Quellen:

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