Beiträge getaggt mit Strafverfahren

ÖRV schließt sich Strafverfahren gegen B. Kohl an

In der heutigen Vorstandssitzung des Österreichischen Radsport-Verbandes wurde beschlossen, sich bereits im Stadium der derzeit laufenden staatsanwaltlichen Erhebungen einem allfälligen gegen Bernhard Kohl einzuleitenden Strafverfahren als Privatbeteiligter anzuschließen.

Diesen Schritt begründet ÖRV-Präsident Otto Flum mit zwei Faktoren: „Wir wollen damit ganz klar dokumentieren, dass wir an jeder Aufklärung von Dopingvergehen aktiv mitarbeiten. Auch aufgrund des Schadens, der dem ÖRV entstanden ist, wollen wir uns einem Strafverfahren anschließen.“

Den zweiten Punkt formuliert der Präsident so: „Wir wollen damit auch der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit geben, in dem Fall Kohl aktiv zu werden. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass eine Anzeige eingebracht wird. Dies ist unseres Wissens bereits geschehen, wodurch die Mühlen der Justiz zu mahlen beginnen. Nach unserem Empfinden wurden in der Vergangenheit zu viele Fälle nicht ausreichend verfolgt, zu oft wurden Verfahren eingestellt. Mit unserem oben angeführten Aktivitäten hoffen wir auch, an die Hintermänner zu gelangen und befinden uns damit auf einer Linie mit dem neuen Sportministerium.“

Mitteilung des Österreichischen Radsport-Verbandes vom 03.12.2008 im Wortlaut

Quelle: radsportverband.at

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LG Frankfurt eröffnet Hauptverfahren gegen ehemaligen Sportjournalisten

Pressemeldung des LG Frankfurt vom 15.07.08 im Wortlaut:

Frankfurt am Main, den 15.07.08
In einem vor der 12. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt am Main anhängigen Strafverfahren haben sich der frühere Leiter der Sportredaktion des Hessischen Rundfunks sowie der frühere Vorsitzende des Deutschen Tanzsportbundes wegen Straftaten im Zusammenhang mit Vertragsverhandlungen über die Berichterstattung von Sportereignissen zu verantworten.
Dem Sportjournalisten legt die Staatsanwaltschaft Bestechlichkeit, Anstiftung zur Bestechung, Betrug zum Nachteil von Sportveranstaltern sowie Untreue zum Nachteil des Hessischen Rundfunks zur Last.
Dem Verbandsvorsitzenden wird vorgeworfen, Beihilfe zur Untreue des Sportjournalisten geleistet und sich der Bestechung sowie des gemeinschaftlich begangenen Betruges schuldig gemacht zu haben. Er soll diese Straftaten in seiner Funktion als geschäftsführender Gesell, schafter einer Marketingagentur begangen haben, deren wirtschaftlich Berechtigte die Ehefrau des Sportjournalisten gewesen sein soll. Unter Ausnutzung seiner Stellung bei dem Hessi-schen Rundfunk soll der Sportjournalist dafür gesorgt haben, dass die Agentur mit dem HR einerseits und den jeweiligen Sportveranstaltern und Sponsoren andererseits für sie wirt-schaftlich günstige Verträge abschließen konnte.
Mit Beschluss vom 06.06.08 hat die 12. Strafkammer die Anklagevorwürfe im Wesentlichen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet.
(…)

Quelle und weitere Informationen: lg-frankfurt.justiz.hessen.de

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