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TV-Tipp: „Alles auf Null“ und „Die Mafia spielt mit“ bei Sport Inside

Wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit den gehäuften Dopingfällen im deutschen Reitsport umgeht

Die olympischen Reiterspiele 2008 in Hongkong sind schon lange zu Ende. Nicht allerdings für die deutschen Reiter. Ständig tauchen neue Details über verbotene und nicht ordnungsgemäß angemeldete Medikamentengabe während der olympischen Wettbewerbe auf. Von den Pferden von Marco Kutscher und Christian Ahlmann liegen positive Dopingbefunde vor. Im Gepäck von Vorzeigereiter Ludger Beerbaum fand man eine Salbe, die verbotene Wirkstoffe enthielt. Zudem verstieg Beerbaum sich vor zwei Wochen in einem Interview zu der Aussage, er habe in der Vergangenheit die Haltung gehabt, erlaubt sei, was nicht gefunden werde.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) reagierte mit einer drastischen Maßnahme: Sie sperrte Beerbaum bis auf weiteres und löste dazu sämtliche Nationalkader der Disziplinen Springen, Dressur und Vielseitigkeit mit sofortiger Wirkung auf. Eine unabhängige Kommission um den ehemaligen Bundesverfassungsrichter Udo Steiner soll nun jeden Reiter im Einzelgespräch auf Kadertauglichkeit prüfen, bevor er wieder für Deutschland in den Sattel darf. Doch ist das wirklich ein solcher Paukenschlag? Mit weiteren Geständnissen ist eher nicht zu rechnen. sport inside zeigt, wie tief der deutsche Reitsport wirklich im Dopingsumpf steckt und welche Möglichkeiten die Kommission hat, diesen trocken zu legen.

(Autoren: Andrea Schültke und Hubert Schulze Hobeling)

Mehr Informationen zu diesem Thema hier.

Außerdem in der Sendung: „Die Mafia spielt mit. Wie illegale Wettmanipulationen das Profitennis beeinflussen (Autoren Benjamin Best und Fred Kowasch)

Wann: Montag, 08. Juni 2009, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: Sport Inside im WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur Sendung: www.wdr.de

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Rechtsstreit zwichen DTB und ATP auf Juli vertagt

In dem Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und der Vereinigung der professionellen männlichen Tennisspieler – Association of Tennis Professionals – (ATP) um den Termin des Turniers am Hamburger Rothenbaum wird nicht vor August diesen Jahres ein Urteil erwartet. Aufgrund der ausführlichen Beweisaufnahme hat das Gericht im US-Bundesstaat Delaware angedeutet, erst ab dem 21. Juli zu Beratungen zusammenzukommen.

Nach jetzigem Stand wird das Turnier im Hamburger Rothenbaum vom 11. bis 18. Mai 2008 letztmals mit dem alten Status als Masters stattfinden. Alle ATP Spieler sind zur Teilnahme an dem mit 2,27 Millionen Euro dotierten Turnier verpflichtet. Die ATP hatte jedoch angekündigt, in der nächsten Saison 2009 das Turnier in die spanische Hauptstadt Madrid zu verlegen und Hamburg dafür einen Ersatztermin für eine weniger wichtige Veranstaltung im Juli angeboten.

„Wir sind schon oft angesprochen worden, wieviel Geld wir möchten, aber uns geht es nicht um Geld, sondern um Termin und Status. Eine Verschiebung in den Juli würde das Aus bedeuten“ , erklärte DHB-Präsident Georg von Waldenfels.

Durch die Dauer des Verfahrens steigt nun beim DTB die Hoffnung, über das Jahr 2008 hinaus nach den vier Grand Slams den Status als eines der neun wichtigsten Turniere und den Austragungstermin im Mai beibehalten zu können.

Quelle: FOCUS Online

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