Beiträge getaggt mit TSG 1899 Hoffenheim

DFB verhandelt „Fall Hoffenheim“ am kommenden Montag

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am kommenden Montag ab 11 Uhr in der DFB-Zentrale in Frankfurt mündlich die Sportstrafsachen gegen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und dessen Dopingbeauftragten Peter Geigle sowie den Einspruch von Borussia Mönchengladbach gegen die Wertung des Bundesliga-Heimspiels gegen Hoffenheim (1:1) am 7. Februar 2009.

Die Verhandlung leitet Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Der DFB-Kontrollausschuss hat 1899 Hoffenheim wegen eines Verstoßes gegen § 7 Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit § 7 Nr. 1. i) und Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 44 der Satzung des DFB vor dem DFB-Sportgericht angeklagt. Gegen den Dopingbeauftragten Peter Geigle wurde wegen unsportlichen Verhaltens gemäß § 1 Nr. 4. der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB in Verbindung mit § 5 Nr. 6., Abs. 1 der Anti-Doping-Richtlinien Anklage erhoben.

Quelle: www.dfb.de

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DFB: Verfahren gegen Hoffenheimer Spieler vorläufig eingestellt

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stellt das gegen die Hoffenheimer Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker eingeleitete Ermittlungsverfahren mit Zustimmung des DFB-Sportgerichtes gemäß § 5 Nr. 5., Absatz 1 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB vorläufig ein, wird jedoch Anklage gegen 1899 Hoffenheim und den Dopingbeauftragten des Vereins, Peter Geigle, beim DFB-Sportgericht erheben und eine mündliche Verhandlung beantragen.

Das Verfahren gegen Ibertsberger und Janker ist zunächst einzustellen, weil der Tatbestand der Weigerung bzw. Versäumnis einer Dopingkontrolle nach Aufforderung ihnen nicht nachgewiesen werden kann. Denn nach den bisherigen Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses haben die beiden Spieler nicht schuldhaft gegen § 8 Nr. 3. a) der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB und § 2 Nr. 3. und § 7. Nr. 1., Abs. 2 der Anti-Doping-Richtlinien des DFB in Verbindung mit den Artikeln 7 und 46 Nr. 1. des FIFA-Anti-Doping-Reglements verstoßen. Sollten sich nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht aber neue, bislang nicht bekannte Schuldvorwürfe gegen Ibertsberger und Janker ergeben, wird der DFB-Kontrollausschuss umgehend das Verfahren gegen die beiden Spieler wieder aufnehmen. (…)

Das Ermittlungs-Ergebnis des DFB-Kontrollausschusses stellt sich danach wie folgt dar:

Andreas Ibertsberger und Christoph Janker wurden in der Halbzeit des Bundesligaspiels am 7. Februar 2009 in Mönchengladbach ordnungsgemäß, also in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, zur Dopingkontrolle ausgelost. Ihre Namen wurden gemäß den Vorschriften in der 75. Minute der Begegnung durch Öffnung der bis dahin versiegelten Umschläge, wiederum in Anwesenheit des Hoffenheimer Dopingbeauftragten, bekannt gegeben. Nach der von dem Assistenten des DFB-Doping-Kontrollarztes ausgefüllten Anwesenheitsliste erschienen die beiden Hoffenheimer Profis neun bzw. zehn Minuten später als die Gladbacher Spieler im Doping-Kontrollraum. Nach ihren eigenen Angaben und nach den Aussagen von Zeugen sind die beschuldigten Ibertsberger und Janker erst in der Hoffenheimer Mannschaftskabine über ihre Auslosung zur Dopingkontrolle informiert worden und nicht, wie vorgeschrieben, schon unmittelbar nach Schlusspfiff auf dem Spielfeld.

Der Hoffenheimer Dopingbeauftragte Peter Geigle hatte es versäumt, Ibertsberger und Janker unmittelbar nach Spielende über deren Auslosung zur Dopingkontrolle zu informieren. [mehr]


Quelle und vollständige Mitteilung: www.dfb.de

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TV-Tipp: „Wie genau nimmt die Fußball-Bundesliga den Anti-Doping Kampf?“

„Streng nach Vorschrift?“

Wie genau nimmt die Fußball-Bundesliga den Anti-Doping-Kampf

Am 7. Februar sind die beiden Hoffenheimer Spieler Ibertsberger und Janker zehn Minuten verspätet zur Dopingprobe erschienen. Aus diesen zehn Minuten könnten nun bis zu zwei Jahre Sperre werden. Eine prinzipielle Entscheidung: Die Proben der Hoffenheimer waren negativ, doch genügen schon eine oder zwei Minuten um zu manipulieren. Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick behauptete, es sei in der Bundesliga normal, dass die Spieler erst einmal in der eigenen Kabine verschwänden. Am 7. Februar sind die beiden Hoffenheimer Spieler Ibertsberger und Janker zehn Minuten verspätet zur Dopingprobe erschienen. Aus diesen zehn Minuten könnten nun bis zu zwei Jahre Sperre werden. Eine prinzipielle Entscheidung: Die Proben der Hoffenheimer waren negativ, doch genügen schon eine oder zwei Minuten um zu manipulieren. Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick behauptete, es sei in der Bundesliga normal, dass die Spieler erst einmal in der eigenen Kabine verschwänden.

Ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), deren Code die FIFA nur widerwillig beigetreten war. In anderen Sportarten führen Aufpasser, so genannte Chaperons, die Sportler zur Dopingprobe. In der Bundesliga müssen die Vereine das selbst regeln. Sollten die Behauptungen Rangnicks stimmen, könnte das eine Lawine lostreten. (…)

(Autoren: Florian Bauer und Jochen Leufgens)

Wann: Montag, 02. März 2009, 22.45 – 23.15 Uhr, Dienstag, 03. März 2009, 09.20 – 09.50 Uhr (Wdh.).

Wo: Sport Inside,  WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur aktuellen Sendung: www.wdr.de

Mehr zum Thema hier.

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„Fall Hoffenheim“: DFB ermittelt wegen Verdachts eines Verstoßes gegen Anti-Doping-Richtlinien

Auf Antrag der Anti-Doping-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes ermittelt der DFB-Kontrollausschuss gegen die Spieler Andreas Ibertsberger und Christoph Janker (TSG 1899 Hoffenheim) wegen dessen Verhalten bei den unangemeldeten Doping-Kontrollen nach dem Bundesliga-Spiel vom 07. Februar 2009 gegen Borussia Mönchengladbach.

Die beiden Fußball-Profis waren zur Doping-Kontrolle ausgelost worden. Entgegen der Vorschrift des § 7 Nr. 1 der DFB-Anti-Doping-Richtlinien hatten sich die Spieler jedoch nichtt unmittelbar nach Spielende direkt vom Spielfeld zum Raum für die Doping-Kontrolle begeben. Derzeit ist unklar, ob Iberstsberger und Janker zunächst an einer Mannschaftssitzung teilgenommen haben oder ob es andere Gründe für die zehnminütige Verspätung der beiden Spieler zur Doping-Kontrolle gibt. Wie der DFB bestätigte, fiel das Ergebnis der Kontrollen negativ aus.

Der DFB-Kontrollausschuss muß nun entscheiden, ob er ein sportgerichtliches Verfahren gegen die beiden Hoffenheimer Verteidiger einleitet. Es besteht der Verdacht eines Verstoßes nach § 9 Nr. 1 der DFB-Anti-Doping-Richtlinien in Verbindung mit § 8 Nr. 3 a  der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung sowie Art. 2.3 WADA-Code. Sollte es zu einem sportgerichtlichen Verfahren kommen, könnte den beiden Profis eine Sperre drohen.

Der Trainer von 1899 Hoffenheim, Ralf Rangnick, erklärte in der SWR-Fernsehsendung „Sport im Dritten“, daß Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien, wie sie Ibertsberger und Janker begangen haben, an der Tagesordnung seien. „Bei uns war es in der Vergangenheit des öfteren so, dass sogar der Dopingbeauftragte gesagt hat, die Spieler können nochmal kurz in die Kabine gehen und sollen sich ein frisches Trikot anziehen“.

Nachdem Borussia Mönchengladbach am 20. Februar per Fax vom DFB über den Vorfall informiert wurde, kündigte der Verein gestern an, fristgerecht gegen die Wertung des Spiels am 19.  Spieltag (Endstand 1:1) einzulegen. Gemäß § 17 Nr. 5a der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung heißt u.a.

Hat in einem Spiel in einer Mannschaft ein gedopter Spieler mitgewirkt und ist dieser Spieler wegen Dopings bestraft worden, oder weigert sich ein Spieler schuldhaft, sich einer Dopingkontrolle zu unterziehen, so wird dieses Spiel für seine Mannschaft, falls sie das Spiel gewonnen oder unentschieden gespielt hat, mit 0:2 Toren als verloren gewertet. Für den Gegner bleibt die Spielwertung vorbehaltlich der Regelung in Absatz 2 bestehen. []

Der „Fall Hoffenheim“ könnte für den DFB zur Zerreißprobe werden. Der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch, der auch Vorsitzender der DFB-Anti-Doping-Kommission ist, erklärte im aktuellen Sportstudio, er könne sich nicht vorstellen, daß Manipulationen vorlägen, allerdings äußerte er später im DSF: „Wir müssen im Fußball aufpassen. Wir wollen nicht ein Image bekommen, wie es andere Sportarten haben. Deshalb müssen wir penibel darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden“.

Quellen:

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Hildebrand zu 1899 Hoffenheim

Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat auf seiner offziellen Homepage bekanntgegeben, daß Torhüter Timo Hildebrand nach Deutschland zurückkehrt und ab Januar 2009 für den derzeitigen Tabellenführer spielen wird. Damit bestätigt der Verein die Medienberichte vom heutigen Tage.

Erst am Mittwoch hatte Hildebrands ehemaliger Verein, der spanische Erstligist Valencia CF, in einer offziellen Mitteilung die vorzeitige Aufhebung des Vertrages mit dem deutschen Keeper bekanntgegeben. (mehr hier)

Am Nachmittag wird Hildebrand im Rahmen einer Pressekonferenz in Hoffenheim vorgestellt.

Quelle: www.tsg-hoffenheim.de

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