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Jens Lehmann klagt auf 50.000 Euro

Der Torhüter des VfB Stuttgart, Jens Lehmann, klagt Presseberichten zufolge vor dem Landgericht Frankfurt wegen unerlaubter Nutzung seines Bildes auf einem Werbeplakat gegen eine Frankfurter Werbeagentur auf Schadensersatz in Höhe von 50.000 Euro.

Am ersten Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt bot die beklagte Werbeagentur Lehmanns Rechtsanwalt eine Zahlung in Höhe von  22 000 Euro an. Ein vom Gericht gemachter Vergleichsvorschlag über eine nachträgliche Lizenzgebühr von 30 000 Euro lehnte das Unternehmen ab.

Die Werbeagentur hatte das Bild Lehmanns auf ein ca. 20 Quadratzentimeter großen Werbebanner für ein Laufband-Gerät abgedruckt. Mit diesem Banner wurde in 32 Kaufhäusern und Sportgeschäften geworben. Neben der Torhüter waren unter dem Tital „Unsere Fans“ außerdem noch der Nationalspieler Miroslav Klose, das deutsche Model Heidi KLum und die Pop-Sängerin Madonna abgebildet.

Das Urteil soll am 12. März verkündet werden.

Quelle: www.sportbild.de

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Real Madrid ohne Trikotsponsor bei Eintracht Frankfurt?

Eigentlich sollte es „nur“ das letzte Testspiel der Eintracht Frankfurt vor dem Start in die neue Bundesliga-Saison werden. Für das Freundschaftsspiel am 12. August in der Commerzbank-Arena hat man sich keinen geringeren Gegner ausgesucht als den amtierenden spanischen Meister Real Madrid F.C.! Fast alle 51.500 Karten sind bereits ausverkauft; nach Angaben des hessischen Vereins seien nur noch einige VIP-Karten verfügbar.

Ob es dennoch zu einem Auftritt der „Königlichen“ bei dem Freundschaftsspiel in der Commerzbank-Arena kommt, ist derzeit noch unklar. Das hessische Innenministerium will verhindern, daß der spanische Meister mit dem Logo ihres derzeitigen, finanzkräftigen Trikotsponsors Bwin aufläuft.

Das Ministerium hat laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Sportrechtsagentur Sportfive – die das Freundschaftsspiel vermittelt hat und auch zu einem nicht unbedeutenden Teil an der Stadionbetreibergesellschaft beteiligt ist – auf die Rechtslage hingewiesen, daß Werbung für private Sportwettenanbieter in Hessen seit dem Beschluss des hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 29.10.2007 untersagt sei. Sportfive will sich nun um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Es erscheint aber unwahrscheinlich, daß die „Königlichen“ ohne Trikotsponsor auflaufen werden. Welche Konsequenzen eine mögliche Absage des geplanten Freundschaftsspiels nach sich ziehen könnte, ist noch nicht geklärt. Der Frankfurter Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) deutete an, dass dem hessichen Fußballverein bei einer Absage eine nicht unerhebliche Konventionalstrafe drohen könnte.

Im vergangenen Juli 2007 stellte sich bei dem Freundschaftsspiel Hannover 96 und Real Madrid eine ähnliche Rechtslage dar. Auch damals kündigte das sächsiche Innenministerium zwar formal an, daß die Fußballpartie nicht stattfinden könne, „duldete“ jedoch faktisch das Auflaufen der spanischen Gäste mit dem Schriftzug von Bwin auf ihrer Brust.

Das Verbot privater Glücksspielanbieter, welches in Hessen und weiteren Bundesländer gilt, hat in der Vergangenheit auch die Bundesligavereine VfB Stuttgart und SV Werder Bremen betroffen, deren Trikotsponsor ebenfalls Bwin war. Allerdings wirft der im vergangenen Dezember durch 15 Bundesländer gebilligte Staatsvertrag europarechtliche Bedenken auf. Verschiedene Verwaltungsgerichte, wie z.B. das VG Stuttgart, haben den Europäischen Gerichtshof angerufen und um Klärung der Vereinbarkeit des Sportwettenmonopols mit dem Gemeinschaftsrecht ersucht.

Quellen und weitere Informationen:

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IHK Merkblatt: „Wie darf ich werben?“

Im Beitrag „Schmarotzer-Marketing“ wurde bereits auf das aktuelle Thema Marketing im Rahmen des bevorstehenden Events, der Europameisterschaft 2008, hingewiesen.

Die IHK zu Essen bietet unter der Überschrift „EM 2008 – Wie darf ich werben? Und was muss ich bei der öffentlichen Übertragung beachten?“ ein Merkblatt zum download an.

<Vom 07. bis 29. Juni wird in Österreich und der Schweiz die Fußball-Europameisterschaft 2008 ausgetragen. In diesem Zusammenhang ergeben sich für die regionalen Unternehmer für ihre Werbemaßnahmen zahlreiche Fragen: Darf mit einem eigens entworfenen EM-Logo geworben werden? Dürfen Portraits der Nationalspieler den angebotenen Produkten beigefügt werden? Was droht bei Verstößen gegen das Markenrecht?

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) bietet in diesem Zusammenhang ein Merkblatt an, das Antworten auf diese und weitere Fragen sowie vielfältige Informationen rund um die Fußball-EM bietet.>

Quellen:

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