Beiträge getaggt mit Werner Goldmann

TV-Tipp: „Ein fauler Frieden“ bei Sport Inside

„Ein fauler Frieden“

In der DDR gab es in einigen Sportarten flächendeckendes Doping. Das ist historisch unstrittig und mit Fakten belegt. Doch welche Rolle hatten damals die Trainer, die im gesamtdeutschen Sport weiter- und wiederbeschäftigt wurden? Wie soll der Sport mit ihrer Vergangenheit umgehen, nachdem eine offene Aufarbeitung 20 Jahre lang nicht stattgefunden hat? Diese bisher unbeantwortete Frage wird jedes Mal heiß diskutiert, wenn wieder über einen der ehemaligen DDR-Trainer spekuliert wird. Anfang des Jahres schlug der Fall des entlassenen Leichtathletiktrainers Werner Goldmann hohe Wellen. Seit einigen Wochen wird über Biathlon-Bundestrainer Frank Ullrich diskutiert, nachdem ihn mittlerweile vier ehemalige DDR-Biathleten belastet haben.

Die Reaktionen sind gespalten. Eine Amnestie fordern die einen – zum Beispiel der Vorsitzende im Sportausschuss des Bundestages, Peter Danckert – allerdings nur wenn die Trainer im Gegenzug ein Geständnis ablegten und sich eindeutig vom Doping distanzierten. „Keine Gnade für Doper“, sagen die anderen – wie Ex-Leistungssportler und DDR-Dopingopfer Andreas Krieger oder Skilanglauftrainer Henner Misersky. sport inside beleuchtet beide Seiten des Konflikts, für den es keine Lösung zu geben scheint.Die Reaktionen sind gespalten. Eine Amnestie fordern die einen – zum Beispiel der Vorsitzende im Sportausschuss des Bundestages, Peter Danckert – allerdings nur wenn die Trainer im Gegenzug ein Geständnis ablegten und sich eindeutig vom Doping distanzierten. „Keine Gnade für Doper“, sagen die anderen – wie Ex-Leistungssportler und DDR-Dopingopfer Andreas Krieger oder Skilanglauftrainer Henner Misersky. sport inside beleuchtet beide Seiten des Konflikts, für den es keine Lösung zu geben scheint.

Autoren:  Florian Bauer und Jochen Leufgens

Wann: Montag, 06. April 2009, 22.45 – 23.15 Uhr

Wo: WDR Fernsehen

Quelle und weitere Informationen zur Sendung: www.wdr.de

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Gütetermin zwischen W. Goldmann und DLV gescheitert

Die Gütverhandlung vor dem Arbeitsgericht Darmstadt zwischen Werner Goldmann und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) (Az. 12 Ca 601/08)  wegen Weiterbeschäftigung  ist gescheitert. Der Rechtsanwalt von Goldmann, Dr. Reinhardt Kuznik, lehnte eine Abfindung ab.

Werner Goldmann, dessen letzter Vertrag Ende 2008 auslief, klagt auf Weiterbeschäftigung durch den DLV. Fraglich ist, ob durch die fünf  jeweils befristete Arbeitsverträge (bzw. acht laut anderer Quelle) überhaupt noch ein Zeitvertragsarbeitsverhältnis besteht oder mittlerweile nicht schon ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vorliegt. Dazu meinte der Vorsitzende Richter Sebastian Langefeld, daß eine Befristung von Arbeitsverhältnissen im Sport durchaus üblich sei. Er erklärte daher, daß beim Kammertermin am 9. April vor dem Arbeitsgericht Darmstadt von einer Abfindung bis hin zur Weiterbeschäftigung alles möglich sei. Nach Aussage des DLV-Anwalts, Dr. Georg Engelbrecht, wird sich das Gericht auch mit der Zerstörung des Vertrauenverhältnisses zum Arbeitgeber auseinandersetzen müssen.

Seit Beginn des Jahres sorgt der Fall des ehemaligen Leichtahtletikbundestrainers für sportpolitische Diskussionen. Während Dr. Peter Danckert (Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag), Werner E. Klatten (Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe) und deutsche Athleten eine Generalamnesie für dopingbelastete Trainer fordern, lehnt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) diese ab. Lesen Sie dazu auch die Antwort des DOSB auf den Offenen Brief zum Fall Goldmann hier.

Quellen:

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Trainer Goldmann zieht vor das Arbeitsgericht Darmstadt

Darmstadt (dpa) – Der dopingbelastete Trainer Werner Goldmann kämpft am 16. Februar vor dem Arbeitsgericht in Darmstadt um seinen Job beim Deutschen Leichtathletik-Verband. Dies bestätigte eine Sprecherin des Gerichts.

Der DLV hatte den früheren Wurf-Bundestrainer auf Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbundes keinen neuen Arbeitsvertrag vom 1. Januar an gegeben. Ein Grund dafür war, dass vor Olympia in Peking der frühere Kugelstoßer Gerd Jacobs behauptet hatte, Goldmann habe ihm in den 80er Jahren Anabolika verabreicht. Goldmann bestreitet das.

Für Goldmann hatten sich 20 deutsche Werfer stark gemacht, darunter Robert Harting, der Diskus-WM-Zweite.

(Lesen Sie dazu auch: Antwort des DOSB auf Offenen Brief zum Fall Goldmann hier)

Quelle. www.sueddeutsche.de

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